Der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein reagiert irritiert auf das angekündigte Kita-Investitionspaket der Landesregierung. „Wir nehmen zur Kenntnis, dass die Landesregierung frei werdende Mittel im Kita-System belassen will. Aber von einem ‚Investitionspaket' in Höhe von 35 Millionen Euro zu sprechen, wenn diese Summe lediglich nicht abgezogen wird, ist gewagt", stellt Sophia Schiebe, Landesvorsitzende klar. „Die Landesregierung selbst benennt die freiwerdenden Mittel als Quelle – das ist keine echte Neuinvestition." Jahrelang aufgestaute Qualitätsdefizite müssten aktiv behoben werden – und zwar mit zusätzlichem Geld.
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