Kompetenzzentrum Kinderschutz

Das Kompetenzzentrum Kinderschutz unterstützt Fachkräfte, Einrichtungen, Institutionen und Verbände individuell und bedarfsgerecht; informiert, begleitet, berät, vernetzt und bildet fort. Dabei versteht sich das Kompetenzzentrum als Partner in Sachen Kinderschutz und entwickelt im Dialog ein passendes (Fortbildungs-) Angebot.

Mehr als nur Fortbildungen und Fachtage!

Für gelingenden Kinderschutz

Das landesweite Angebot

So vielfältig wie sich gelingender Kinderschutz in der Praxis zeigt, sind die (Fortbildungs-) Angebote. Neben etablierten Angeboten aus dem aktuellen Jahresprogramm für Fachkräfte unterstützen die Fachreferent*innen des Kompetenzzentrums durch individuelle Beratung und Fortbildungsformate zu einem modernen Kinderschutz. Dabei kann es sich beispielsweise auch um Inhouse-Fortbildungen für gesamte Teams, Einrichtungen und Verbände handeln, die digital oder in Präsenz durchgeführt werden.

Themen und Inhalte

Handlungssicherheit bei Kindeswohlgefährdung

Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII

Um der Aufgabe von Fachkräften nach § 8a SGB VIII gerecht zu werden, unterstützt das Kompetenzzentrum Kinderschutz bei der Umsetzung des Schutzauftrages und bei dem Erlangen von Handlungssicherheit bei einer vermuteten Kindeswohlgefährdung. Mit den Fortbildungen sollen Fachkräfte gestärkt, entlastet und durch mehr Handlungssicherheit bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung gestärkt und entlastet werden.

Frühe Kindheit

In der (Kinderschutz-) Arbeit mit Säuglingen, Kleinkindern und ihren Eltern stehen Fachkräfte vor einer besonderen Herausforderung. Das Kompetenzzentrum Kinderschutz möchte mit seinen Angeboten darin befähigen, eine Bindungsorientierte Perspektive einzunehmen sowie Feinzeichen von Belastung bei den Kindern frühzeitig wahrnehmen zu können und kompetent mit Eltern darüber ins Gespräch gehen. Fachkräfte können sich für die angemessene Begleitung von frühkindlicher Sexualität und sexueller Bildung fortbilden und hierdurch präventiv im Sinne des Kinderschutzes wirksam werden.

Schutzkonzepte

Schutzkonzepte sind einheitliche Verfahren, die sicherstellen sollen, dass die Rechte von Kindern und Jugendlichen geachtet und umgesetzt werden. Schutzkonzepte können also den Rahmen für einen wirksamen Kinderschutz schaffen, Einrichtungen und Verbände zu sicheren Orten für Kinder machen und die Fachkräfte bei der aktiven Kinderschutzarbeit unterstützen. Durch individuelle Inhouse-Fortbildungen rund um die Inhalte eines Schutzkonzepts kann das Kompetenzzentrum Kinderschutz Fachkräfte im professionellen Handeln weiter stärken.

Kinder und Jugendliche stärken!

Kinder und Jugendliche müssen befähigt werden, sich aktiv für ihre eigenen Belange einzusetzen und sich zu beschweren, wenn ihre höchstpersönlichen Rechte verletzt werden. Aktiver Kinderschutz in Einrichtungen bedeutet auch eine lebendige Beschwerdekultur im Betreuungsalltag. Zur konkreten Umsetzung der Rechte auf Beteiligung und Beschwerde von Kindern und Jugendlichen bietet das Kompetenzzentrum Information, Beratung und Fortbildung.

Die Stärkung von Kindern und Jugendlichen ist auch von einer ressourcenfördernden Haltung von Fachkräften in der praktischen Arbeit abhängig. Das Kompetenzzentrum hält hierfür ein passendes Angebot vor, um diese Haltung zu reflektieren, zu stärken und zu festigen.

Gewaltfreie Kommunikation - Grenzen achten

Das Ziel des Angebots ist die Stärkung einer achtsamen und wertschätzenden Kultur als ressourcenorientiertes Fundament in pädagogischen Einrichtungen: Fachkräfte sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Professionalität und ihre wertschätzende und achtsame Haltung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen zu stärken.