Politik für Kinder

Tag der gewaltfreien Erziehung 2010

Es bedarf keines Bischoff Mixa, um festzustellen, dass sich die Einstellung der Deutschen zur Gewalt in der Erziehung in den letzten dreißig Jahren grundlegend verändert hat: „Watsche“, „Backpfeife“, „Klaps auf den Po“ oder „Ohren langziehen“, wie körperliche Züchtigungen lange verharmlosend genannt wurden, sind unter Eltern, Lehrern oder Erziehern heute nicht mehr angesagt. Mehr noch: Seit zehn Jahren sind alle Formen der Gewalt in der Erziehung gesetzlich verboten. Seit November 2000 ist die gewaltfreie Erziehung in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Im Paragraph 1631, Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) heißt es: „Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“

Den diesjährigen "Tag der gewaltfreien Erziehung" feierten wir gemeinsam mit dem DKSB Ortsverband Flensburg, dem ev.-luth. Kirchenkreis Schleswig-Flensburg und über 130 Kindern in der Marienkirche in Flensburg.