24.02.2021 12:16

Medizinische Behandlung von Kindern

Kinderschutzbund SH für den Einsatz von Schutzkonzepten für Kinder bei medizinischen Behandlungen

Der Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein begrüßt den für die morgige Landtagssitzung (25.02.2021) geplanten Antrag, dass das Land sich auf Bundesebene für eine Anpassung des fünften Sozialgesetzbuches und damit für die Berücksichtigung der besonderen Belange von Kindern und Jugendlichen bei der medizinischen Behandlung auf Basis eines verbindlichen Konzepts einsetzt. „Was im eigenen Land beim Entwurf eines Krankenhausgesetzes leider versäumt wurde, kann so zumindest auf Bundesebene eine Entwicklung anstoßen – das ist immerhin ein positives Signal“, sagt die DKSB SH Landesvorsitzende Irene Johns mit Blick auf die wiederholte Forderung des Kinderschutzbundes SH, die Position von Kindern als Patientinnen und Patienten mit besonderem Betreuungsbedarf zu stärken. „Gerade während einer medizinischen Behandlung sind Kinder besonders verunsichert, verletzlich und abhängig vom Verhalten der Ärzt*innen, Pflegekräfte oder dem sonstigen Fachpersonal. Was sie in dieser Situation brauchen, ist ein verlässliches Sicherheitsnetz in Form eines verbindlich geregelten, kindgerechten Schutzkonzeptes“, führt Johns weiter aus. „Auf diese Weise werden nicht nur die Rechte sowie der Schutz von Kindern und Jugendlichen während medizinischen Behandlungen gestärkt, sondern auch die Handlungssicherheit von Fachkräften bei ihrer besonders sensiblen Aufgabe erhöht. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem gemeinsamen Weg, die bestmöglichen Voraussetzungen, für eine sichere Genesung von Kindern und Jugendlichen zu schaffen“, so Irene Johns.



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