30.07.2020 15:34

Herabsetzung des Wahlalters

Kinderschutzund unterstützt Initiative der Bundesfamilienministerin

KIEL Der Kinderschutzbund fordert eine Herabsetzung des Wahlalters. Anlässlich der Initiative von Familienministerin Dr. Franziska Giffey und der Forderung zur Senkung des aktiven und passiven Wahlalters auf 16 Jahre für alle Kommunal-, Landtags-, Bundestags- und Europawahlen erklärt Irene Johns, Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes: „Jugendliche und Kinder dürfen unter 18 Jahren bestraft werden, sie dürfen demonstrieren, sie können sich für die Bundeswehr verpflichten. Aber sie sollen nicht wählen dürfen? Wahlrecht ist ein Bürgerrecht. Wer eine lebendige Demokratie unterstützen will, sollte Bürgerrechte auch möglichst früh gewähren. Wir halten die Herabsetzung des Wahlalters für einen guten Weg dafür. Die Corona-Zeit hat deutlich gezeigt, dass Jugendliche an politischen Prozessen beteiligt werden wollen – schließlich geht es auch um ihre Gegenwart und Zukunft. Ein Herabsetzen des Wahlalters kann helfen, Jugendliche nicht weiter von politischen Entscheidungen, die ihre weitere Zukunft bestimmen, auszuschließen und Jugendliche früh in demokratische Abläufe einzubinden.“



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