11.12.2020 10:50

Harter Lockdown

Kinder und Jugendliche auch im harten Lockdown nicht alleine lassen

KIEL Die Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes in Schleswig-Holstein, Irene Johns, erklärt zu einem bevorstehenden harten Lockdown: „Nach den Erfahrungen des Frühjahrs fordern wir die Landesregierung nachdrücklich auf, besonders die Kinder und Jugendlichen nicht alleine zu lassen, deren Eltern die Aufhebung einer Präsenzpflicht oder Kita-Schließungen nicht ausgleichen können. Wir haben gesehen, dass gerade Kinder, die einen besonderen Förderbedarf haben, oder Kinder aus benachteiligten Familien im ersten Lockdown massive Probleme hatten und sogar nach den Sommerferien den Anschluss an Schule nicht wiedergefunden haben – das darf sich nicht wiederholen. Auf jeden Fall muss die Betreuung von Kindern gesichert sein. Es darf bei der Frage zu Präsenzangeboten nicht ausschließlich um systemrelevante Jobs der Eltern gehen, sondern zuvorderst darum, was für das Wohl und die Entwicklung der Kinder wichtig ist.“



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