30.04.2021 13:51

Corona-Reaktionsplan des Landes SH

Schulen und Kitas müssen höchste Priorität haben!

Der neue Corona-Reaktionsplan der schleswig-holsteinischen Landesregierung stößt beim Kinderschutzbund SH auf Unverständnis. „Die Rechte und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen sehen wir mit der aktuellen Vorgehensweise in Schleswig-Holstein nicht ausreichend berücksichtigt“, kritisiert Eberhard Schmidt-Elsaeßer, Vorstandsmitglied des DKSB LV SH. „Im Rahmen der Bundes-Notbremse wurden ausdrücklich Kinder und Jugendliche in den Fokus gerückt, indem Schulen und Kitas differenziert betrachtet und so lange wie möglich offengehalten werden sollen. Warum in Schleswig-Holstein dagegen schon deutlich früher wieder in den Distanzunterricht und die Notbetreuung gewechselt werden soll, als durch die Bundes-Notbremse vorgegeben, ist für uns schwer nachvollziehbar“, hinterfragt Schmidt-Elsaeßer. Bei Schulen und Kitas handele es sich um für Kinder und Jugendliche dringend notwendige Lern- und soziale Lebensorte, die in der Pandemie-Planung vorrangig Beachtung finden müssen, mahnt der Jurist. „Wir dürfen bei allen Infektionsschutzmaßnahmen nicht vergessen, wie wichtig Schulen und Kitas für die Bildung, Entwicklung, Teilhabe und den Schutz von Kindern sind“, so Eberhard Schmidt-Elsaeßer.



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