09.02.2012 09:37

Ostseerat

Ostseerat von eminenter Bedeutung für grenzüberschreitenden Kinderschutz

Auf dem Baltic Media Forum, das von Sonntag bis heute in Kiel und Plön stattfindet, hat der Generaldirektor des Ostseerates Jan Lundin auch die Bedeutung der Entstehung von Netzwerken im Ostseeraum für den Kinderschutz hervorgehoben.

Diese Ansicht teilt Irene Johns in ihrer Doppelfunktion als Vorsitzende des Kinderschutzbundes Schleswig-Holstein und Leiterin des Kinderschutz-Zentrums Kiel: „Wir benötigen eine funktionierende länderübergreifende Zusammenarbeit, um in Zeiten der Globalisierung den Herausforderungen des Kinderschutzes zu begegnen.“ Immer häufiger erreichten die Kinderschutz-Zentren Hilfeanfragen von grenzüberschreitender Dimension, so Johns.

Daher engagieren sich die Kinderschutz-Zentren Kiel und Lübeck stellvertretend für die Kinderschutz-Zentren in Deutschland im Auftrag der Bundesregierung seit 2000 als „Competence Centres“ im Ostseerat für die Wissensvermittlung der nationalen Fachöffentlichkeiten und dem Netzwerk „Children at Risk in the Baltic Sea Region“. Dabei stehen insbesondere folgende Themen im Vordergrund: der Schutz der Kinder vor allen Formen der sexuellen Gewalt und Ausbeutung, das Zusammentragen von Best Practice Beispielen und die Entwicklung von wirksamen Hilfen für Opfer sexueller Gewalt, der Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt und Ausbeutung bei der Nutzung von Internetdiensten, die Bekämpfung des Handels mit Kindern sowie die Frühen Hilfen zum Schutz von Kindern vor Vernachlässigung und Gewalt.



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