Presse 2009

10.03.2010 „Kinder mit Behinderung sind in erster Linie Kinder, nicht Behinderte“
Bessere Chancen für Kinder mit Behinderungen, schnellere Hilfe für ihre Eltern und weniger Bürokratie in Einrichtungen – diese Ziele standen am Ende einer Tagung, zu der rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Schleswig-Holstein zusammenkamen. Eingeladen hatten das Ministerium für Arbeit, Sozia-les und Gesundheit, der Kinder- und Jugendhilfe- Verbund, der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein und der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Schles-wig-Holstein. Thema war der aktuelle Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung und seine Umsetzung auf Landesebene.
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23.02.2010 Hohe Auszeichnung für den Kinderschutz in Schleswig-Holstein: Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Irene Johns verliehen
Bundespräsident Horst Köhler hat Irene Johns, der Landesvorsitzenden des Kinder-schutzbundes Schleswig-Holstein, das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Am 23. Februar überreicht ihr Ministerprä-sident Peter Harry Carstensen diese hohe Auszeichnung. „Ich freue mich sehr – aber ich verstehe diese Ehrung nicht in erster Linie als eine persönliche Auszeichnung, son-dern als eine Anerkennung für alle Kinderschützer im Land“, so Johns.
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09.02.2010 Irene Johns zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum „Hartz-IV-Regelsatz für Kinder“
Der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein begrüßt die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, wonach die Kopplung des Regelsatzes für Kinder bei Hartz IV an den der Erwachsenen verfassungswidrig ist und der Bedarf unabhängig und nachvollziehbar berechnet werden muss. „Die derzeit gültige Ableitung des Regelsatzes für Kinder vom Regelsatz für Erwachsene ist völlig willkürlich und inakzeptabel – wir freuen uns, dass die Karlsruher Richter das genauso sehen“, kritisiert die Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes Irene Johns die bisher bestehende Regelung.
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26.01.2010 Ob Eltern oder Kinder - bei Zeugnissorgen hilft die Nummer gegen Kummer
Am kommenden Freitag werden wieder Zeugnisse an den Schulen in Schleswig- Holstein verteilt. Nicht nur für Schüler Grund für Ängste und Sorgen. Auch Eltern können sich hilflos fühlen angesichts unerwarteter Zensuren ihrer Kinder. Während ihre Kinder sich unter den bundesweiten Telefonnummern 0800 – 111 0 333 und 116 111 kostenlos und anonym Rat holen können, stehen den Eltern unter Telefonnummer 0800 – 111 0 550 die Berater am Elterntelefon zur Seite. Am Freitag, dem Zeugnistag, ist das Elterntelefon neben der „normalen“ Beratungszeit von 9 bis 11 Uhr außer der Reihe auch von 15 bis 17 Uhr zu erreichen.
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21.01.2010 Kein Sparen an der Chancengleichheit unserer Kinder: Beitragsfreies Kita-Jahr darf nicht dem Rotstift zum Opfer fallen
Mit Unverständnis nimmt der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein die Überlegungen der Landesregierung zur Kenntnis, das beitragsfreie dritte Kita-Jahr zu streichen. „Es ist nicht hinnehmbar, dass zu Lasten der Kinder Steuergeschenke an das Hotelgewerbe gemacht werden“, ärgert sich Irene Johns, Landesvorsitzendes des Kinderschutzbun-des in Schleswig-Holstein.
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16.12.2009 Aktion: Wünsche für Kinder im Schleswig-Holsteinischen Landtag
Wenige Tage vor Weihnachten rufen Landtagspräsident Torsten Geerdts und die Vorsitzende des Kinderschutzbundes Schleswig-Holstein, Irene Johns, dazu auf, bei Kinderwünschen nicht nur an materielle Geschenke zu denken.
„Wir wünschen den Kindern in Schleswig-Holstein, dass sie jemanden haben, der ihnen zuhört und für sie da ist. Dass sie den Raum und nötigen Rahmen haben, um genügend Angebote für Bewegung und Lernen zu finden und sich gut entwickeln zu können. Und natürlich wünschen wir den Kindern, dass sie in Notlagen ausreichend Unterstützung finden“, sagten Torsten Geerdts und Irene Johns heute im Foyer des Landeshauses.
„Raum und Unterstützung für Kinder und ihre Familien schaffen wir in den Kinderhäusern BLAUER ELEFANT. Stellvertretend für alle Kinderhäuser wird hier heute für ein neues Haus für Kinder in Kiel gesammelt“, sagte Irene Johns und überreichte dem Landtagspräsidenten einen blauen Plüschelefanten der Aktion „Blauer Elefant – Ein Haus für Kinder“ von Initiatorin Gitte Geise.
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25.11.2009 Fachtag „Gewalt gegen Kinder“
Fachleute fordern bessere Vernetzung im Kampf gegen Kindesmisshandlung.
Irene Johns, Landesvorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes in Schleswig-Holstein, erklärte, dass die Vernetzung zwischen Kinder und Jugendhilfe sowie dem Gesundheitswesen weiter verbessert werden muss.
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19.11.2009

Bündnis gegen Kinderarmut übergibt Volksinitiative "Kinderrechte stärken - Armut bekämpfen" dem Landtagspräsidenten
Welches Ausmaß die Kinderarmut im Land hat und wie sie die Kinder in ihrem Leben beeinträchtigt, erläuterte Irene Johns, Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes: „73.993 Kinder, und damit jedes siebte Kind in Schleswig-Holstein, wachsen unter Armutsbedingungen auf - in Städten wie Kiel sogar jedes vierte Kind.“ Für die betroffenen Kinder bedeutet Armut eine erhebliche Minderung ihrer Chancen auf einen guten Schulabschluss, auf ein Leben in Gesundheit, auf Teilhabe an sozialen und kulturellen Aktivitäten und ein entwicklungsförderndes und ausgeglichenes Familienleben. „Das ist ein unhaltbarer Zustand, den wir weder im Sinne der Kinder noch als Gesellschaft dulden können“, so Johns.
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24.09.2009

Wahlprüfsteine Landtagswahl 2009: Kinder- und Jugendpolitik hat hohen Stellenwert bei den Parteien
Vor knapp zwei Wochen haben der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein und der Landesjugendring Schleswig-Holstein der Politik ihre Wahlprüfsteine anlässlich der Landtagswahl 2009 vorgelegt. Gefragt wurden die Landtagsfraktionen von SPD, CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FDP, SSW sowie die Partei DIE LINKE nach ihren Positionen in der Kinder- und Jugendpolitik und den damit verknüpften sozialen Fragen.
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21.09.2009

Weltkindertag 2009: Gemeinsam für mehr Kinderrechte
Diejenigen fragen, die es betrifft – auf Einladung des Kinderschutzbundes Schleswig-Holstein präsentierten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ihre ganz persönliche Sicht auf das Thema „Kinderrechte stärken“ am 20. September 2009 im Landeshaus in Kiel. Anlass ist der Weltkindertag 2009. Insgesamt haben 16 Gruppen aus ganz Schleswig-Holstein mit Kindern und Jugendlichen im Alter von neun bis 20 Jahren Stellung bezogen.
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15.09.2009

Landtagswahl 2009: Kinder- und Jugendpolitik auf dem Prüfstand
Knapp zwei Wochen vor der Landtagswahl am 27. September fragen die Mitglieder vom Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein und vom Landesjugendring Schleswig-Holstein nach: Welche Positionen der Kinder- und Jugendpolitik und damit verknüpften sozialen Fragen vertreten die Parteien, die sich zur Wahl stellen?
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Die ausführlichen Wahlprüfsteine zum Download

14.09.2009

Weltkindertag 2009: Gemeinsam für mehr Kinderrechte
Wir laden Sie herzlich ein zum Weltkindertag 2009 in Kiel
am 20. September 2009 um 14.00 Uhr
im Schleswig-Holsteinischen Landtag/Landeshaus, Düsternbrooker Weg 70 in 24105 Kiel.
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29.07.2009

Erfolgreiche Bilanz: Volksinitiative erhält breite Unterstützung
Irene Johns, Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes, kritisierte vor dem Hintergrund der konkreten Lebenssituation die unzureichende Höhe der Regelsätze. In Schleswig-Holstein müssen derzeit etwa 76.300 Kinder von Sozialgeld leben. Daher setzt sich das Bündnis gegen Kinderarmut für eine eigenständige Kindergrundsicherung ein.
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14.07.2009

Bei Zeugnissorgen die Nummer gegen Kummer
Am kommenden Freitag ist es wieder so weit. In Schleswig-Holstein gibt es Zeugnisse. Nicht jedes Zeugnis fällt gut aus. Schlechte Noten, schlechtes Gewissen, Angst, drohende Bestrafung oder das Gefühl, ein Versager zu sein - viele Schüler plagen Sorgen, über die sie womöglich mit niemandem sprechen können. Auch Eltern können sich hilflos fühlen angesichts unerwarteter Zensuren ihrer Kinder. Hier helfen die Kinder- und Jugendtelefone sowie die Elterntelefone weiter.
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19.06.2009

Kinderpornografie auf allen Ebenen bekämpfen – auch im Internet
Der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein begrüßt das vom Bundestag verabschiedete Gesetz zur Sperrung von Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten. „In Zukunft kann sich niemand in Deutschland mehr mit der Behauptung herausreden, er sei durch Zufall auf Seiten mit Kinderpornografie geraten“, erklärt Irene Johns, Vorsitzende des Kinderschutzbundes Schleswig-Holstein. Zugleich forderte Johns weiter nach Wegen zu suchen, Kinderpornografie zu bekämpfen und den Schutz der Opfer zu verbessern.
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18.06.2009

30 Jahre Kinderauffangzelte – damit kein Kind auf der Kieler Woche verloren geht
Seit nunmehr 30 Jahren bietet der Kinderschutzbund Eltern und Kindern auf der Kieler Woche eine besondere Form der Familienzusammenführung: das Kinderauffangzelt. Das Kinderauffangzelt ist der zentrale Anlaufpunkt, wenn Kinder im Gedränge von ihren Eltern getrennt werden. „In den letzten Jahren wurden etwa 20 „verloren gegangene“ Kinder täglich in den Kinderauffangzelten betreut“, erklärt Irene Johns, Vorsitzende des Kinderschutzbundes Schleswig-Holstein.
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11.06.2009

Jan-Uwe Rogge unterstützt Volksinitiative
Der renommierte Familienberater und Buchautor Dr. Jan-Uwe Rogge unterstützt die Volksinitiative gegen Kinderarmut. „Kinder haben Rechte, daran zweifelt eigentlich niemand und trotzdem spielen die Interessen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland immer noch eine Nebenrolle“, erklärt Rogge.
Nähere Informationen zu Jan Uwe Rogge finden Sie auf seiner Homepage www.jan-uwe-rogge.de
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14.05.2009

Bilanz der Bürgerbeauftragten: Kinderschutzbund unterstützt Forderung nach Änderung des Kita-Gesetzes
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30.04.2009

Tag der Gewaltfreien Erziehung: Gewalt in der Erziehung in Deutschland immer noch ein Thema
„Auch wenn neue Studien einen Trend aufzeigen, dass immer mehr Eltern auf Gewalt verzichten bzw. verzichten wollen, ist Gewalt in der Erziehung leider sehr wohl immer noch ein Thema.“
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22.04.09

Kinderpornografie im Internet: Schutz der Opfer verbessern
Der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein unterstützt die gemeinsame Initiative von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, den fünf größten deutschen Internetprovider sowie dem Bundeskriminalamt (BKA), den Zugang zu kinderpornografischen Inhalten im Internet zu erschweren. Natürlich ist klar, dass das Access- Blocking den Zugang zu kinderpornografischen Internetseiten nicht völlig verhindern kann.
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Bereits vor der Diskussion, im März diesen Jahres, hatte das Kinderschutz-Zentrum Kiel gemeinsam mit dem Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein eine Anfrage zum Thema „Access-Blocking“ an das Bundeskriminalamt gestellt. Antwort des BKA auf die Abfrage

27.01.2009

Kinderschutzbund: Bundessozialgericht liegt mit Urteil zu pauschaler 40 Prozent Kürzung von Kinder-Regelsätzen zu 100 Prozent richtig!
Der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein begrüßt, dass die Richter des Bundessozialgerichtes in ihrem heutigen Urteil die pauschale Absenkung der Regelsätze für Kinder unter 14 Jahren für verfassungswidrig erklärt haben. “Wir fordern bereits seit Jahren, diese unsinnige Regelung zu ändern – den Bedarf der Kinder an Kleidung oder Lebensmitteln einfach als einen 40 Prozent geringeren Satz von Erwachsenen festzulegen, ist völlig realitätsfern“, erklärt Irene Johns, Vorsitzende des Kinderschutzbundes Schleswig-Holstein.
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