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Kinderschutz in Schleswig-Holstein
Newsletter 2/2015
1.Weltkindertag 2015 – UN-Kinderrecht auf Gesundheitsvorsorge / Kinderernährung im Mittelpunkt bei landesweiter Aktion des Deutschen Kinderschutzbundes
2.Kinder psychisch kranker Eltern
3.KJT-Plakatwettbewerb
4.Informations- und Fortbildungsveranstaltungen: traumatisierte Flüchtlingskinder, 5. Regionalkonferenz
5.Die Kinderschutz-Zentren in Schleswig-Holstein
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1. Weltkindertag 2015
Über die Zukunftschancen von Kindern entscheidet mit, wie ein Kind ernährt wird. Der Kinderschutzbund nahm daher den Weltkindertag 2015 zum Anlass, um auf das Kinderrecht auf Gesundheitsvorsorge und hier vor allem auf den Aspekt der gesunden Ernährung aufmerksam zu machen. Allen Eltern und Kindern sollen Grundkenntnisse zur gesunden Ernährung von Kindern vermittelt werden. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Daher hat der Kinderschutzbund in Schleswig-Holstein mit seinen 28 Orts- und Kreisverbänden das Thema aufgenommen.
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2. Kinder psychisch kranker Eltern
Jedes 4. Kind hat Erfahrungen mit zeitweilig, dauerhaft oder chronisch psychisch kranken Eltern. Wie können die Kinder vor einer eigenen Erkrankung geschützt werden, wie können sie entlastet werden? Was müssen Ärzte, LehrerInnen oder weitere Fachleute der Kinder- und Jugendhilfe bzw. dem Gesundheitswesen dazu wissen? Am 30.9. fand in Rendsburg die 2. Fachtagung „Kinder psychisch kranker Eltern“ in Kooperation mit der imland Klinik statt. Die Zahl von 270 teilnehmenden Fachleuten verdeutlicht den großen Informationsbedarf der Akteure in der Praxis. Die drei Hauptvorträge beleuchteten die Situation sehr unterschiedlich.

Die aktuellen Präventionsansätze erläuterte Prof. Dr. Albert Lenz, kath. Hochschule Nordrhein-Westfalen, Institut für Gesundheitsforschung und Soziale Psychiatrie. Sehr praxisnah vermittelte konkrete Aspekte zur Kontaktaufnahme und Gesprächsführung mit Kindern erkrankter Eltern die ursprünglich aus der Selbsthilfe kommende Katja Beeck, Dipl.-Medienberaterin, Leitung „Netz und Boden – Initiative für Kinder psychisch kranker Eltern“. Magrit Stoll, Fachambulanz Kiel, nahm die Situation von Kindern suchtkranker Eltern gesondert in den Blick und diskutierte Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung kritisch mit den Teilnehmenden.

Die Nachfrage, sich in diesem Themenkomplex fortzubilden, ist ungebrochen groß – den Rückmeldungen zu Folge besteht insbesondere Bedarf an vertiefenden, praxisorientierten Fachveranstaltungen, um Handlungssicherheit im Umgang mit den betroffenen Kindern zu gewinnen.
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Foto: © highwaystarz - Fotolia.com
3. KJT-Plakatwettbewerb
„Wir machen uns stark fürs Kinder- und Jugendtelefon!“ – Unter dieser Überschrift gestalten derzeit 16 Schulklassen der Stufen 5-7 Plakate für das Kinder- und Jugendtelefon. Der Landesverband des Deutschen Kinderschutzbundes in Schleswig Holstein hat zu einem ersten Plakatwettbewerb des Kinder- und Jugendtelefons in Schleswig-Holstein aufgerufen. Eine Jury wählt zu Beginn des neuen Jahres die besten Entwürfe aus.

Die Motive der Preisträger werden als Plakate und Flyer gedruckt und in ganz Schleswig-Holstein als Werbeträger für die Nummer gegen Kummer eingesetzt. Weiterer Ansporn: zu gewinnen gibt es einen Wertgutschein für die Klasse in Höhe von 500€! Weitere Informationen gibt es auf www.kinderschutzbund-sh.de.
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4. Informations- und Fortbildungsveranstaltungen: traumatisierte Flüchtlingskinder, 5. Regionalkonferenz
Die Informations- und Fortbildungsstelle Kinderschutz – landesweit und regional bietet Fachtage und Fortbildungen an, die sie auch in Kooperation mit anderen freien Trägern und / oder öffentlichen Institutionen durchführt. Eine Übersicht finden Sie hier.

Die Informations- und Fortbildungsstelle Kinderschutz ist Teil des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband Schleswig-Holstein.
Traumatisierte Flüchtlingskinder in Kitas
Immer mehr Flüchtlinge kommen in Schleswig-Holstein an, darunter auch viele Kinder. Kriegs- und Fluchterlebnisse können Ursache für Traumata sein – was erwartet die Fachkräfte in Kitas? Hier setzt die Fortbildungsoffensive an.

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Sichere Orte
5. Regionalkonferenz am 9.11.2015 in Flensburg für die Stadt Flensburg und den Kreis Schleswig-Flensburg
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Neuigkeiten aus den Kinderschutz-Zentren
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Kinderschutz-Zentrum Kiel
Sophienblatt 85
24114 Kiel
Tel.: 0431/ 12 21 80
Fax: 0431 / 12 21 8 11
Kinderschutz-Zentrum Kiel
Wie schon in der Vergangenheit begleiten und beraten die Mitarbeiter des Zentrums Flüchtlingsfamilien und ermöglichen umfangreiche Hilfsangebote. Hinzugekommen sind aktuell traumapädagogische Fortbildungen für Menschen, die mit traumatisierten Flüchtlingskindern arbeiten. Im Team setzen wir uns fortlaufend mit neuen Ansätzen zur fachlichen Unterstützung dieser Familien auseinander.

Kürzlich ist die neue Informationsbroschüre des Kinderschutz-Zentrums Kiel erschienen und auch online zu lesen:

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Kinderschutz-Zentrum Westküste
In Husum sind seit Oktober die neuen, hellen Beratungsräume mit etwas mehr Platz an der Neustadt 49 bezogen. Die Postadresse bleibt wie das Sekretariat auch erhalten (Theodor-Strom-Str. 7, 25813 Husum). Der Abschlussbericht zum Präventionsprojekt für Vereine und Verbände „Stark bleibt stark“ nach der Projektphase ist gestellt. Die Anschlussfinanzierung wird spendenbasiert sein, das Beratungsangebot soll möglichst erhalten bleiben. Das Kinderschutz-Zentrum Westküste beteiligt sich wieder an der Aktion „Trau dich“ mit einer Lehrkräftefortbildung im Oktober und Elternabenden. Die Schulkinder (4.-6. Klasse) sehen sich Theateraufführungen in Husum an. Auch die Präventionsaktion des Weißen Ringes mit dem Theaterstück „Pfoten weg“ begleitet das Kinderschutz-Zentrum Westküste und bietet Vor- und Nachbereitung in den Kitas und Schulen an. Außerdem läuft das Musical „Lola und die starken Kinder“ mit den von den Husumern erstellten Materialien mit dem Kinderstarkmach-Plan.

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Kinderschutz-Zentrum Westküste
Theodor-Storm-Str. 7
25813 Husum
Tel.: 04841 / 69 14 50
Fax: 04841 / 69 14 59
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Kinderschutz-Zentrum Lübeck
An der Untertrave 78
23552 Lübeck
Tel.: 0451 / 7 88 81
Fax: 0451 / 7 22 95
Kinderschutz-Zentrum Lübeck
Am Weltkindertag (20. September) 1990 öffnete das Kinderschutz-Zentrum Lübeck in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt (AWO) erstmals seine Türen. Über 7500 Familien sind in den 25 Jahren beraten worden, das Beratungsangebot für Familien und Fachkräfte ist aus der Hansestadt nicht mehr wegzudenken.

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Redaktionell verantwortlich
Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein e.V.
Landesweite Informations- und Fortbildungsstelle Kinderschutz
Sophienblatt 85, 24114 Kiel
Tel: 0431/66 66 79 0
newsletter@kinderschutzbund-sh.de
www.kinderschutzbund-sh.de
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