Informations- und Fortbildungsstelle Kinderschutz - landesweit und regional

Newsletter Kinderschutz

Seit 2007 erscheint in regelmäßigen Abaständen der Newsletter "Kinderschutz" der Kinderschutz-Zentren in Schleswig-Holstein. Seit 2012 geben die Kinderschutz-Zentren den Newsletter gemeinsam mit dem Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein e.V. heraus. Wenn Sie den Newsletter abonnieren möchten, tragen Sie sich bitte hier in das Anmeldeformular ein. Vielen Dank!

Ältere Ausgaben des Newsletters finden Sie unter www.kinderschutz-zentrum-kiel.de


Newsletter 1/2016

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Newsletter 2/2015

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Newsletter 1/2015

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Newsletter 3/2014

Newsletter

„Kinderschutz in Schleswig-Holstein“

Nr. 3 / 14 – August 2014

 

  1. Schulkostenerhebung
  2. Elterntelefon-Kampagne
  3. Aktuelle Veranstaltungshinweise der Informations- und Fortbildungsstelle Kinderschutz - landesweit und regional -
  4. Das Kinderschutz-Zentrum Westküste informiert

 

 

 

  1. 1.    Schulkostenerhebung

Über 20.000 Kinder werden in dieser Woche in Schleswig-Holstein eingeschult. Nicht alle von ihnen werden diesen Tag unbeschwert erleben – weil das Geld zu Hause knapp ist. Der Kinderschutzbund SH und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordern, dass die finanzielle Belastung der Familien nicht höher sein darf, als 100 Euro pro Schuljahr, denn genau 100 Euro pro Jahr sieht das sogenannte Bildungs- und Teilhabepaket vor. Tatsächlich müssen Eltern jedoch mit Kosten in Höhe von etwa 300 Euro rechnen. Der Kinderschutzbund verfolgt die realen Kosten für die Schulausstattung seit Jahren. Daher bitten wir Eltern, die Einkaufslisten – gern mit den ungefähren Kosten – fürs Schuljahr 2014/2015 an den Kinderschutzbund zu schicken und auch die Höhe des Betrages für die Klassenkasse mitzuteilen.

Kontakt: Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein e.V., per E-Mail: info@kinderschutzbund-sh.de, Fax: 0431-66 66 79-16 oder Post: Sophienblatt 85, 24114 Kiel.

 

 

  1. 2.    Elterntelefon-Kampagne

Die Elterntelefon-Kampagne „Kummer mit den Kids?“ unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Torsten Albig geht in die Abschlussrunde. Als erste Anlaufstelle für Eltern steht das kostenlose Beratungsangebot der Nummer gegen Kummer für Eltern zur Verfügung. Unter 0800-110550 ist das Elterntelefon anonym und kostenlos montags bis freitags 9-11 Uhr und dienstags und Donnerstag 17-19 Uhr zu erreichen.

Wenn Sie in Ihrer Einrichtung Info-Plakate aufhängen oder Flyer mit der abreißbaren Visitenkarte des Elterntelefon auslegen möchten, wenden Sie sich bitte an den Landesverband des Deutschen Kinderschutzbundes: Telefon 0431-66 66 79-0 oder E-Mail info@kinderschutzbund-sh.de.

 

 

  1. 3.    Aktuelle Veranstaltungshinweise der Informations- und Fortbildungsstelle

Kinderschutz - landesweit und regional –

Mit rund 320 Fachkräften aus der Jugend- und Gesundheitshilfe hat der DKSB Landesverband in Kooperation mit der imland Klinik Rendsburg eine landesweite Fachtagung zum Thema „Kinder psychisch kranker Eltern“ am 10.7.2014 in Rendsburg durchgeführt. Schwerpunktthemen dieser Auftaktveranstaltung waren psychiatrische Krankheitsbilder, Bindung und Auswirkungen der elterlichen Erkrankungen auf die Entwicklung der Kinder. Die große Resonanz zeigt, dass eine Sensibilisierung auf Seiten der Fachkräfte für die Thematik in erheblichem Maße stattgefunden hat und der Bedarf an Fortbildung und Hintergrundwissen zur Situation von betroffenen Kindern nach wie vor hoch ist. Auf struktureller Ebene fehlt es jedoch nach wie vor an flächendeckenden und regelhaften Präventions-und Hilfeangeboten. In 2014/2015 findet eine Seminarreihe statt, die sich mit speziellen Aspekten in diesem Themenfeld beschäftigt:

 

Seminarreihe in Kooperation mit der imland Klinik Rendsburg „Kinder psychisch kranker Eltern“

 Vernetzung Jugendhilfe und Erwachsenenpsychiatrie

Termin:         25. September 2014  14:00 bis 15.30 Uhr

Ort:                Rendsburg, Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik

 

Psychische Störungen während der Schwangerschaft und nach der Geburt

Termin:         30. Oktober 2014   14:00 bis 15.30 Uhr

Ort:                Rendsburg, Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik

 

            Anmeldung und Rückfragen:

imland Klinik, Abt. für Psychiatrie und Psychosomatik, Chefsekretariat Frau  Christine Förster, Tel. 04331 - 200 8010  E-Mail: christine.foerster@imland.de

 

 

Tagesfortbildung für Kita-Fachkräfte „sehen – wahrnehmen- verstehen. Bindungsorientierte Frühberatung und Prävention“

Teil 1:          26. September 2014   
Teil 2:          21.  November 2014    

Ort:             Rendsburg, Nordkolleg

 

 

Tagesfortbildung für Kita-Fachkräfte „Schutzauftrag bei Kindeswohlfährdung nach §8a SGB VIII“

Termin:         29. September 2014
Ort:
            Schleswig, Volkshochschule

 

 

Fortbildungen für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe aus der Veranstaltungsreihe „Fallverstehen im Kinderschutz“

„Mit Kindern sprechen im Kontext von Kindeswohlgefährdung“

Termin:         9. Oktober 2014
Ort:
            Elmshorn, Dienstleistungszentrum 

„Diagnostik und Fallverstehen“

Termin:         4. Dezember 2014
Ort:
            Kiel, PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband

 

 

Berufsbegleitende Weiterbildung „Entwicklungspsychologische Beratung für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern.Sehen – Verstehen – Handeln“

Block A:       09. - 12. Dezember 2014

Block B:       24. - 27. Februar 2015

Block C:       09. - 12. Juni 2015

Block D:       17. - 20. November 2015

Ort:             Kiel, Deutscher Kinderschutzbund Landesverband SH e.V.

         Anmeldeschluss:  13.10.2014

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Internetseite www.kinderschutzbund-sh.de oder telefonisch unter 0431-66 66 79-0.

 

Save the date:

Auftaktveranstaltung: Regionalkonferenzen zur Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs 2014-2016

Termin:         10.11.2014

Ort:                Kiel

 

Nähere Informationen finden Sie demnächst auf unserer Internetseite www.kinderschutzbund-sh.de.

 

 

3. Das Kinderschutz-Zentrum Westküste informiert

Das Kinderschutz-Zentrum Westküste bietet für alle im pädagogischen Bereich in Kitas Tätigen die Möglichkeit für Fallbesprechungen in überschaubarer Runde. Hier können PädagogInnen Fragen austauschen und Sicherheit finden für die Arbeit mit auffälligen Kindern und ihren Familien, insbesondere wenn es um Fragen einer möglichen Kindeswohlgefährdung geht. Die ersten Termine:

Heide, Markt 34: Donnerstag, 25.9.2014 und Donnerstag, 15.1.2015;

Husum, Theodor-Storm-Str. 7: Mittwoch, 17.9.2014 und Mittwoch, 14.1.2015. 

Wir bitten um telefonische oder E-Mail-Anmeldung: 0481-6837307 und 04841-691450 oder kinderschutz@dw-husum.de Der Flyer kann auf der Homepage www.dw-husum.de heruntergeladen werden.

In den Landkreisen Dithmarschen und Nordfriesland hat das Kinderschutz-Zentrum Westküste Vernetzungstreffen für Insofas durchgeführt, die zukünftig zweimal jährlich stattfinden werden. Inhaltlich ging es dieses Mal besonders um die Qualitätsmerkmale für eine insofern erfahrene Fachkraft und deren Umsetzung in den Kreisen. In Nordfriesland werden zurzeit gemeinsam mit dem Fachbereich Kinderschutz des Jugendamtes Qualifizierungsbausteine zur Weiterbildung für Insofas erarbeitet. Ein erster Termin ist für den 30.10.2014 in Husum geplant, nähere Infos siehe www.dw-husum.de oder telefonisch erfragen. Einladungen werden an die uns bekannten Adressen verschickt.

Das Präventionsprojekt „stark ist stark“ geht in sein drittes und letztes Jahr. Alle Vereine, Verbände, Jugendgruppen, Jugendzentren etc., die noch Interesse haben sich dem Thema der Prävention von sexueller Gewalt in Form eines internen Handlungsleitfadens, des Umgangs mit den erweiterten Führungszeugnissen, die auch für die Ehrenamtlichen verpflichtend werden, der Schulung ihrer GruppenleiterInnen und der direkten Präventionsarbeit mit den Kindern Unterstützung zu sichern, sollten sich umgehend im Kinderschutz-Zentrum Westküste bei wulff@dw-hususm.de melden. Durch eine großzügige Spende können wir die guten Erfahrungen und die erstellten Materialien des Präventionsprojektes in geringem Umfang zukünftig auch für Kindertagesstätten und Grundschulen zur Verfügung stellen. Ganz besonders stolz sind wir auf ein Kindercomic-Heftchen, „der Superkinder-stark-mach-Plan“, ein Präventionsheftchen für Kinder, das auch durch Spendengelder entstehen konnte und im Rahmen der Prävention kostenfrei zur Verfügung steht.

 

Newsletter 2/2014

 

Newsletter

„Kinderschutz in Schleswig-Holstein“

 

Nr. 2 / 14 – Mai 2014

  1. DKSB fordert Rechtsanspruch auf Frühe Hilfen
  2. Elterntelefon-Kampagne
  3. Kinderküche auf Tour
  4. Aktuelle Veranstaltungshinweise der Informations- und Fortbildungsstelle

Kinderschutz - landesweit und regional -

  1. Das Kinderschutz-Zentrum Westküste informiert
  2. Stellenausschreibung im Kinderschutz-Zentrum Kiel

 

 

 

 

 

 

  1. 1.    DKSB fordert Rechtsanspruch auf Frühe Hilfen

Der Deutsche Kinderschutzbund fordert einen allgemeinen Rechtsanspruch auf Frühe Hilfen. Begründung: In Deutschland hängen zurzeit Qualität und Umfang von Hilfen davon ab, wo Kinder geboren werden und leben. Dies ist aus Sicht des Kinderschutzbundes in keiner Weise akzeptabel und gewährt nicht die vom Grundgesetz verlangte Gleichheit der Lebensverhältnisse. Die Bundesmitgliederversammlung des Deutschen Kinderschutzbundes hat am 17. Mai 2014 eine Resolution zur Etablierung des Rechtsanspruchs auf Frühe Hilfen beschlossen und sieht den Gesetzgeber in der Pflicht, tätig zu werden. Der Landesverband Schleswig-Holstein fordert insbesondere die Landesregierung auf, sich auf Bundesebene für diesen Rechtanspruch einzusetzen. (vollständige Presse-Information unter www.kinderschutzbund-sh.de)

  1. 2.    Elterntelefon-Kampagne

Kummer mit den Kids? – Unter diesem Motto wird das niedrigschwellige Beratungsangebot am Telefon allen Eltern in Schleswig-Holstein bekannt gemacht. Der Ministerpräsident Torsten Albig unterstützt die Kampagne als Schirmherr. Das kostenlose und anonyme Elterntelefon der Nummer gegen Kummer e.V. gibt es als Gesprächs-, Informations- und Beratungsangebot seit März 2001. Unter der kostenlosen Nummer 0800 111 0 550 ist das Elterntelefon montags bis freitags von 9-11 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 17-19 Uhr zu erreichen. Die vier Standorte in Schleswig-Holstein (Bad Oldesloe, Kiel, Neumünster, Neustadt) sind in Trägerschaft der Orts- und Kreisverbände des Deutschen Kinderschutzbundes. Die Dachorganisation ist Nummer gegen Kummer e.V. Weitere Infos und Informationsmaterial unter www.kinderschutzbund-sh.de

 

  1. 3.    Kinderküche auf Tour

Auch in 2014 ist das mobile Präventionsprojekt für Ernährung und Gesundheit von Kindern des Kinderschutzbundes Schleswig-Holstein auf Tour. Eine neue Attraktion ist der Rezeptwettbewerb für Kinder. Die Kinder schicken ihr Lieblingsrezept, dabei beachten sie, dass es ihnen schmeckt, nicht zu teuer und leicht zuzubereiten ist. Zu gewinnen gibt es einen Einsatz der Kinderküche auf Tour in der eigenen Schulklasse, Hort oder betreuten Grundschule. Weitere Informationen unter www.kinderkueche-auf-tour.de

 

 

 

  1. 4.    Aktuelle Veranstaltungshinweise der Informations- und Fortbildungsstelle

Kinderschutz - landesweit und regional –

 

 

  • Fachtagung zur Traumapädagogik „Erziehung zur Selbstwirksamkeit“

in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung SH

Zeit: Do, 3. Juli 2014         9.00 bis 14.30 Uhr

Ort: Kiel, IHK Schleswig-Holstein

 

  • Auftakt-Veranstaltung „Kinder psychisch kranker Eltern“ der imland Klinik Rendsburg, Abt. für Psychiatrie und Psychosomatik

Zeit: Do, 10. Juli 2014        14.00 bis 17.00  Uhr

Ort: Rendsburg, Tagungszentrum Hohes Arsenal

Im Anschluss an den Fachtag bietet die imland Klinik Rendsburg eine Seminarreihe zu verschiedenen Themenschwerpunkten an (ab Sept. 2014).  Die Veranstaltungsreihe wird in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund LV SH durchgeführt.

 

  • Fachveranstaltung „Kinderschutz im Gesundheitswesen – Handlungskompetenz und effektive Netzwerkarbeit bei Anzeichen von Kindeswohlgefährdung“  in Kooperation mit der Ärztekammer SH und der AG Frühförderung

Zeit: Mi, 10. September 2014        15.00 bis 18.00 Uhr

Ort: Bad Segeberg, Ärztekammer Schleswig-Holstein

 

  • Fortbildungsreihe für Kita-Fachkräfte  „Elterngespräche auf Augenhöhe“ in Kooperation mit den Landesverbänden der AWO und Caritas

Modul 1: 20.-22.November 2014

Modul 2: 05.-07. Februar 2015

Modul 3: 12.-14. März 2015

Ort: Rendsburg, Nordkolleg

 

  • Berufsbegleitende Weiterbildung „Entwicklungspsychologische Beratung für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern“Sehen – Verstehen – Handeln

Block A: 09. - 12. Dezember 2014

Block B: 24. - 27. Februar 2015

Block C: 09. - 12. Juni 2015

Block D: 17. - 20. November 2015

Ort: Kiel, Deutscher Kinderschutzbund Landesverband SH e.V.

 

Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen erhalten Sie unter: Aktuelle Fachtage und Fortbildungen 2014

 

 

5. Das Kinderschutz-Zentrum Westküste informiert

Der Jahresbericht des Kinderschutz-Zentrums Westküste liegt vor. Wie in den Vorjahren bewegen sich die Anmeldezahlen auf einem hohen Niveau. Bei einem Drittel der Anmeldungen geht es um erlebte oder vermutete sexuelle Übergriffe. Überwiegend erfolgen die Anmeldungen durch die Mütter. Der Schwerpunkt des Alters bei Anmeldung liegt zwischen 6 und 12 Jahren. Bei 56,6 % Mädchen und 43,4 % Jungen besteht fast einen Ausgewogenheit. Die Fachberatungen nach §8a SGB VIII und §4 KKG sind leicht angestiegen. Schwerpunktmäßig wurden die Fachberatungen durch Kindertagesstätten und Schulen in Anspruch genommen. Nähere Informationen finden Sie im beigefügten Jahresbericht.

 

Seit Anfang des Jahres 2014 bietet das Kinderschutz-Zentrum Westküste eine Telefonsprechzeit an. Am Dienstagvormittag ist immer eine Beraterin oder ein Berater direkt am Telefon zu sprechen.

 

Mit der Ausweitung der insoweit erfahrenen Fachkräfte (Insofa), die ihren Teams als erste Ansprechperson zur Verfügung stehen (wie gesetzlich gefordert), versteht sich das Kinderschutz-Zentrum Westküste als neutrale und außerhalb stehende Anlaufstelle für Fachberatungen nach § 8a und b SGB VIII und §4 KKG und wird als solche auch viel genutzt. Gleichzeitig versteht sich das Kinderschutz-Zentrum Westküste auch als Koordinatorin der Insofas, bietet Intervision bei Bedarf und Vernetzungsgruppen an. Die nächsten Treffen finden für den Kreis Dithmarschen in Heide, Markt 34, am 3.6. von 15 -17 Uhr statt und für den Kreis Nordfriesland in Husum, Theodor-Storm Str. 10, am 17.6. von 15 -17 Uhr statt. Um Anmeldung wird gebeten.

 

Für alle pädagogischen Fachkräfte aus dem Kindertagesstättenbereich und dem schulischen Bereich bieten wir Intervisions/Supervisionstreffen an. Diese offenen Gruppen sollen die Möglichkeit bieten, schwierige „Fälle“ genauer zu betrachten und evtl. Fragen der Kindeswohlgefährdung zu klären. Genaue Termine für die Region  Dithmarschen und Nordfriesland werden in gesonderten Einladungen verschickt, Voranfragen  von Interessierten können gerne per mail oder Telefon angemeldet werden. (0481 6837307 oder 04841 691450; kinderschutz@dw-husum.de)

 

6. Stellenausschreibung im Kinderschutz-Zentrum Kiel

Das Kinderschutz-Zentrum Kiel verstärkt sein Team:  Im § 8b SGB VIII ist das Recht auf Inanspruchnahme von Fachberatung formuliert, der §4 KKG legt fest, welche Personengruppen dieses Recht besitzen. Für diesen Arbeitsbereich, also die Durchführung der Fachberatung, richtet das Kinderschutz-Zentrum im Auftrag der Stadt Kiel eine neue Stelle ein. Wir suchen eine/n Sozialpädagogin/en in Teil- oder Vollzeit, ab 01.07.14, vorzugsweise mit entsprechender Berufserfahrung. Näheres unter www.kinderschutz-zentrum-kiel.de

 

Newsletter 1/2014

 

Newsletter

„Kinderschutz in Schleswig-Holstein“

 Nr. 1 / 14 - Januar 2014

  1. Fachtagung „Gerade wir brauchen Schutz – Prävention sexuellen Missbrauchs für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ am 3. Dezember 2013 in Lübeck
  2. Fachkongress „Kinder zwischen zwei Welten – Gelingende Hilfekonzepte für Kinder, ihre Pflege- und Herkunftsfamilien“ vom 10.- 11. März 2014 in Lübeck
  3. Berufsbegleitende Weiterbildung „Fachkraft Kinderschutz“ mit Option auf den Erwerb des Zertifikats „Fachberatung im Kinderschutz“ beginnt in Bad Malente
  4. Fallverstehen im Kinderschutz
  5. Kinderküche auf Tour
  6. Elterntelefon-Kampagne
  7. Fortbildungskatalog für Kitas
  8. Das Kinderschutz-Zentrum Westküste informiert
  9. Offenes Angebot „Kollegiale Fachberatung“ im Kindeschutz-Zentrum Lübeck

 

 

 

1. Fachtagung „Gerade wir brauchen Schutz – Prävention sexuellen Missbrauchs für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ am 3. Dezember 2013 in Lübeck

Am 3. Dezember 2013 fand in den Media Docks in Lübeck eine Fachtagung zum Thema Prävention sexuellen Missbrauchs für Kinder und Jugendliche mit Behinderung statt. Organisiert wurde diese vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein e. V.. Rund 80 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus der Jugend- und Behindertenhilfe gingen der Frage nach, wie Kinder mit Behinderung vor sexuellem Missbrauch besser geschützt und ihre Selbstbestimmungsrechte gestärkt werden können. Hierzu wurde nach einem Hauptvortrag zur Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland in fünf spannenden Workshops gemeinsam gearbeitet. In den Workshops ging es um Elternarbeit, sexuelle Übergriffe unter Kindern und Jugendlichen,  den Umgang mit Sexualität, um Beschwerdemanagement und um die Frage, wie sichere Strukturen geschaffen werden können. Die Veranstaltung war sehr erfolgreich und alle Beteiligten gingen mit neuen Anregungen in Ihre Einrichtungen zurück. An vielen Stellen wurde formuliert, dass an diesem Thema nun regional weitergearbeitet werden soll. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die zur erfolgreichen Durchführung des Tages beigetragen haben und sind gespannt auf weitergehende Ergebnisse!

 

2. Fachkongress „Kinder zwischen zwei Welten – Gelingende Hilfekonzepte für Kinder, ihre Pflege- und Herkunftsfamilien“ vom 10.- 11. März 2014 in Lübeck

Kinder, die aufgrund einer ihre Entwicklung gefährdenden Familiensituation nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, haben häufig sehr belastende, mitunter traumatische Erfahrungen gemacht.

Die Unterbringung in einer Pflegefamilie ist für Kinder Chance und Krise zugleich: neben der Möglichkeit, verlässliche und schützende Beziehungen aufzubauen, bedeutet der Wechsel aber auch die schmerzliche Trennung von vertrauten Bezugspersonen und für die Eltern das Eingestehen von Versagen, verbunden mit Schuldgefühlen, Wut und Trauer.

Der Fachkongress vermittelt Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Erfahrungen und Konzepte aus der Praxis, damit Pflegefamilien zu einem sicheren und tragfähigen Ort für Kinder werden können. Dabei wird der Blick sowohl auf die betroffenen Kinder, auf das „alte“ und „neue“ Familiensystem, wie auch auf die beteiligten Helfer und Helferinnen gerichtet.

Der Kongress wird von „Die Kinderschutz-Zentren“ in Kooperation mit dem Kinderschutz-Zentrum Lübeck veranstaltet und richtet sich an Fachkräfte aus dem Pflegekinderbereich, sowie an Fachkräfte aus Jugendämtern, Familiengerichten, Beratungsstellen und therapeutischen Einrichtungen, die in ihrer Praxis mit Pflegefamilien arbeiten.

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

3. Berufsbegleitende Weiterbildung „Fachkraft Kinderschutz“ mit Option auf den Erwerb des Zertifikats „Fachberatung im Kinderschutz“ beginnt in Bad Malente

Durch das am 1. Januar 2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) ist die Praxis der Jugendhilfe aufgefordert, die fachlichen Standards im Kinderschutz weiterzuentwickeln. Zentrale Aufgabe für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe bleibt es, Signale von Kindeswohlgefährdungen zu erkennen und deren Risiken für die Kinder im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte einzuschätzen.

Die „Gefährdung einzuschätzen“ und auf „Hilfen hinzuwirken“ bzw. sie anzubieten erfordert von der fallzuständigen Fachkraft sich in der Wahrnehmung von Anhaltspunkten der Kindeswohlgefährdung und im Gestalten notwendiger Elterngespräche zu qualifizieren. Die Umsetzung des Schutzauftrags beschreibt somit einen Prozess zwischen Helfern und Helferinnen, Eltern und Kindern.

Die Weiterbildung will die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit den aktuellen, fachlichen Grundlagen des Kinderschutzes vertraut machen und die erforderlichen Kompetenzen für ein qualifiziertes und besonnenes Handeln in der eigenen Praxis vermitteln. Für die Absolventen und Absolventinnen dieses oder eines vergleichbaren Kurses besteht im Anschluss die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Kompetenzen zu vertiefen, und in vier Aufbaumodulen das Zertifikat „Fachberatung im Kinderschutz: Die insoweit erfahrene Fachkraft“ zu erwerben.

Das Curriculum sowie alle Informationen zur Anmeldung können Sie diesen beiden Links entnehmen.

 

4. Fallverstehen im Kinderschutz

In Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung organisiert der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein e. V. 2013/2014 eine vierteilige Veranstaltungsreihe zum Thema Fallverstehen im Kinderschutz. Diese Veranstaltungsreihe richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der öffentlichen und freien Jugendhilfe, die im direkten Kontakt mit (gewaltbelasteten) Familien stehen. Ziel der Veranstaltungen soll es sein, sich mit diagnostischen Fragestellungen und lösungsorientierten Ansätzen zur Elternarbeit auseinanderzusetzen sowie ein Repertoire entsprechender methodischer Kenntnisse zu erhalten, sodass ein vertieftes Fallverstehen möglich wird.

Die ersten beiden Veranstaltungen dieser Reihe sind bereits durchgeführt und von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit großem Interesse angenommen worden. Aufgrund der sehr großen Nachfrage dieser Themenreihe ist für 2014/2015 eine Wiederholung in ähnlicher Form geplant.

Den Flyer zu der Veranstaltungsreihe 2013/2014 finden Sie hier.

 

5. Kinderküche auf Tour

Die „Kinderküche auf Tour“ - ein Projekt des DKSB Landesverbandes - konnte 2013 39 Schulen mit jeweils zweitägigen Einsätzen besuchen.

In einem mit Kochutensilien und Informationsmaterial ausgestatteten Kastenwagen touren geschulte Fachkräfte zu Kinderhäusern, Grundschulen und Tagesstätten sowie allen weiteren Einrichtungen mit Kindern in ganz Schleswig-Holstein.

Ein Einsatz der „Kinderküche auf Tour“ kostet rund 750,00 Euro, die Schulen zahlen für das Projekt 80,00 Euro. Finanziell unterstützt wird die „Kinderküche auf Tour“ unter anderem durch den Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein. Die coop Stiftung Unser Norden unterstützt ebenfalls die Einsätze der „Kinderküche auf Tour“ bis Ende 2013. „Es ist großartig, dass die Einsätze der „Kinderküche auf Tour“ dank des Engagements der coop Stiftung Unser Norden bis Ende 2013 gesichert sind“, freut sich Landesgeschäftsführerin Susanne Günther.

In 2014 soll die „Kinderküche auf Tour“ weiter rollen und vor allem Schulen und Institutionen in sozialen Brennpunkten besuchen.

 

6. Elterntelefon-Kampagne

Die erfolgreich gestartete Elterntelefonkampagne wird im Frühjahr 2014 fortgesetzt und ausgeweitet. Das Elterntelefon ist montags bis freitags in der Zeit von 9.00 bis 11.00 Uhr sowie dienstags und donnerstags in der Zeit von 17.00 bis 19.00 Uhr unter folgender Rufnummer 0800 1110550 erreichbar. Das Elterntelefon ist ein bundesweites Angebot von Nummer gegen Kummer e. V. - Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund.

 

7. Fortbildungskatalog für Kitas

Der Fortbildungskatalog für Kitas in Schleswig-Holstein für das Jahr 2014 ist erschienen. Der Fortbildungskatalog ist ein gemeinsames Produkt der Landesverbände der AWO, der Caritas und des Kinderschutzbundes. Auf der Homepage des DKSB Landesverband Schleswig-Holstein e.V. steht Ihnen der komplette Katalog für 2014 zum Download bereit.

 

8. Das Kinderschutz-Zentrum Westküste

Das Kinderschutz-Zentrum Westküste hat im November sowohl im Kreis Nordfriesland, als auch im Kreis Dithmarschen eingeladen zu einem Treffen der bisher ausgebildeten „Insoweit erfahrenen Fachkräfte“ (jedenfalls diejenigen, von denen wir wissen). In der Regel  beraten diese „Insofas“ teamintern. Der Austausch war sehr konstruktiv und informativ. Sollte es in beiden Kreisen noch interessierte „Insofas“ geben, die wir über unseren Adressverteiler nicht erreicht haben, bitten wir um Kontakt: kinderschutz@dw-husum.de um zum nächsten Treffen rechtzeitig einladen zu können.

 

Der Kreis Nordfriesland konnte endlich die Stellen der Kinderschutzfachkräfte besetzen. Jetzt haben wir wieder Ansprechpartner um gemeinsam über Fortbildungen, Qualitätsstandards und Vorgehensweisen im Kinderschutz zu diskutieren.

 

Weiterhin werden im Kinderschutz-Zentrum Westküste vermehrt Informationsveranstaltungen und Fortbildungen zum Bundeskinderschutzgesetz angefragt. Darüber freuen wir uns sehr. Insbesondere über den Informationsbedarf an Schulen, der EGH und im medizinischen Bereich.

 

9. Offenes Angebot „Kollegiale Fachberatung“ im Kindeschutz-Zentrum Lübeck

Im Kindeschutz-Zentrum Lübeck wird das im vergangenen Jahr begonnene offene Gruppenangebot „Kollegiale Fachberatung“ mit neuen Terminen fortgeführt. Das nächste Treffen findet am 30.01.2014 im Kinderschutz-Zentrum Lübeck statt.

Nähere Informationen und die weiteren Termine erhalten Sie unter der Rufnummer 0451-78881.

Newsletter 3/2013

 

Newsletter

„Kinderschutz in Schleswig-Holstein“

 

Nr. 3 / 13 - September 2013

  1. Elterntelefon-Kampagne
  2. Kinderschutzbund Open - Golf spielen für einen guten Zweck
  3. Aktuelle Fortbildungen
  4. Start der bundesweiten Initiative „Trau dich!“ in Schleswig-Holstein
  5. Erweiterung der Fachberatung
  6. Altes Wirken an neuer Stätte
  7. „Kinder lassen sich nicht scheiden“ - neue Materialien von der Liga

 

 

 

 

1. Elterntelefon-Kampagne

Am 12. August 2013 startet der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein erfolgreich eine Kampagne für das Elterntelefon der Nummer gegen Kummer e.V. Der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein Torsten Albig hängte als Schirmherr gemeinsam mit Irene Johns (Landesvorsitzende DKSB LV SH) sowie mit den finanziellen Unterstützern Reinhard Boll (Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Schleswig-Holstein) und Klaus Hoppe (Vorsitzender Nummer gegen Kummer e.V.) das erste Poster im Rahmen einer Plakataktion mit rund 70 Postern an Bushaltestellen und Großflächen in Schleswig-Holstein auf.

Die Kampagne wird darüber hinaus großzügig durch die Kroschke-Stiftung für Kinder unterstützt sowie über Mittel aus dem Förderverein des Kinderschutzbundes und aus der Benefizaktion des NDR „Hand in Hand für Norddeutschland“ finanziert.

Wenn Sie Flyer oder Plakate aufhängen und auslegen möchten, melden Sie sich gerne. Weitere Informationen gibt es auch unter www.kinderschutzbund-sh.de

2. Kinderschutzbund Open - Golf spielen für einen guten Zweck

Bereits zum vierten Mal fanden in diesem Jahr die Kinderschutzbund Open mit dem und für den Kinderschutzbund in Schleswig-Holstein statt. Am 10. August 2013 kamen über 90  Golferinnen und Golfer zusammen, um für den Kinderschutzbund zu golfen. Das Turnier fand statt im Golfclub am Donner Kleve in St. Michaelisdonn. Mehr als 15.500€ sind in diesem Jahr im Rahmen der 4. Kinderschutzbund Open zusammengekommen. Ein großartiger Erfolg! Der Erlös kommt in diesem Jahr zwei Projekten des Kinderschutzbundes in der Region zu Gute: dem „Offenen Kindertreff“ des Kinderschutzbundes Ortsverband Heide und dem Angebot „Ein warmes Mittagessen für Kinder“ des Kinderschutzbundes Ortsverband Brunsbüttel in Kooperation mit der OGS Förderzentrum Dithmarschen-Süd.

 

3. Aktuelle Fortbildungen

Die Informations- und Fortbildungsstelle Kinderschutz des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband Schleswig-Holstein e.V. bietet im September und November 2013 für pädagogische Fachkräfte verschiedene Veranstaltungen an:  

 

Für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen:

12./13. September 2013

„sehen – wahrnehmen – verstehen. Handlungsorientierte Frühberatung und Prävention“

Es gibt nur noch Restplätze!!!

                           

12. November 2013

„Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung gemäß § 8a SGB VIII“

 

Für fallführende Fachkräfte aus der öffentlichen und freien Jugendhilfe:

Fallverstehen im Kinderschutz

25. September 2013

„Familie im Boot oder nicht? In Kontakt kommen und Kontakt halten mit Eltern und Kindern bei Kindeswohlgefährdung“

 

13. November 2013

„Diagnostik und Fallverstehen“

 

Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie hier.  

 

 

4. Start der bundesweiten Initiative „Trau dich!“ in Schleswig-Holstein

Die drei Kinderschutz-Zentren in Schleswig-Holstein beteiligen sich gemeinsam mit Einrichtungen des Kinderschutzbundes und anderen Beratungsinstitutionen an der bundesweiten Präventionskampagne gegen sexuellen Missbrauch der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BzgA, „Trau Dich!“. Am 22.05.2013 startete die landesweite Kampagne im Kieler Opernhaus mit der Premiere des interaktiven Theaterstücks „Trau dich! -  Ein starkes Stück über Gefühle, Grenzen und Vertrauen“. Das Kinderschutz-Zentrum Kiel unterstützte in der Planungsphase die Bundesinitiative vor Ort und führte in Kiel Informationsabende für die Eltern durch.

 

Am 05.09.2013 führt das Kinderschutz-Zentrum Westküste eine auf das Theaterstück und die Thematik sexuelle Gewalt vorbereitende Fortbildung für die Lehrkräfte und Schulsozialarbeit durch. Aus den 11 teilnehmenden Schulen im Norden Nordfrieslands kommen 29 Lehrkräfte zur vorbereitenden Fortbildung. Es werden insgesamt 550 Kinder der 3. und 4. Klassen das Theaterstück am 17.09.2013 in Niebüll in der Stadthalle sehen. An drei Elternabenden sind die Eltern eingeladen sich im Vorwege  zu informieren und Fragen zu stellen. Auch diese Elternabende werden vom Kinderschutz-Zentrum durchgeführt. Die gesamte Aktion findet in Zusammenarbeit mit dem Amt für Jugend,  hier dem Kinderschutzbeauftragten des Kreises Nordfriesland, der Gleichstellungsbeauftragten, der Frauenberatungsstelle, der Erziehungsberatungsstelle und dem Schulamt statt. Wir freuen uns über die gute Beteiligung und die Kooperationskontakte, die sich daraus ergeben.

 

Am 25.09.2013 wird dann auch im Theater Lübeck das Theaterstück für Schulklassen aufgeführt. Im Rahmen der Kampagne begleitet das Kinderschutz-Zentrum Lübeck das Stück durch Lehrerfortbildungen und Elternabende. Die Anmeldung erfolgt über das Geschäftszimmer des Schulrates. Der Anmeldeflyer befindet sich im Anhang.

 

5. Erweiterung der Fachberatung

Alle 3 Kinderschutz-Zentren in Schleswig-Holstein, können dank einer zusätzlichen Förderung des Landes Schleswig-Holstein künftig ihr Angebot der dringend benötigten Fachberatung nach §8a und b SGB VIII sowie §4KKG erweitern.

Das heißt, dass die Fachberatung u.a. durch personelle Verstärkung ausgebaut werden kann, ganz konkret bietet das Kinderschutz-Zentrum Lübeck z.B. ab September 2013  eine offene Gruppe zur Fachberatung an. Die genauen Termine können im Kinderschutz-Zentrum Lübeck unter der Telefonnummer 0451-78881 erfragt werden.

 

Somit können künftig mehr Fachkräfte eine Unterstützung erhalten.

 

6. Altes Wirken an neuer Stätte

Das Kinderschutz-Zentrum Lübeck befindet sich seit dem 20.06.2013 in den neuen Räumen: An der Untertrave 78 in Lübeck. Durch den Umzug sind das „Kinderschutz-Zentrum Lübeck und die „Frühen Hilfen am Kinderschutz-Zentrum“ näher zusammen gerückt und können die neuen Räumlichkeiten gemeinsam nutzen.

 

Zum 01. August hat auch das Kinderschutz-Zentrum Westküste in Heide neue Räumlichkeiten bezogen. Die Beratungsstelle befindet sich jetzt in Heide Markt 34, in freundlichen hellen, frisch renovierten Räumen. Der Eingang befindet sich auf der Rückseite des Hauses und ist gut ausgeschildert.

Am 18. September findet ab 14.30 ein offener Nachmittag zur Einweihung der Räume statt. Fachkräfte und Besucher sind herzlich eingeladen.

 

Das Kinderschutz-Zentrum Kiel ist Anfang des Jahres in seine neuen Räume im Sophienblatt 85 gezogen. „Alle(s) unter einem Dach – ein Haus für Kinder“ nennt sich das Haus des Ortsverbandes Kiel, das das Kinderschutz-Zentrum Kiel und das Kinderhaus Blauer Elefant mit seinen Hilfeangeboten für Kinder, Jugendliche und ihre Familien beherbergt. Der Landesverband des Kinderschutzbundes hat hier ebenfalls eine Etage bezogen. Aufgrund der zentralen Lage ist es gut erreichbar und bietet neben mehr Platz zusätzlich im Dachgeschoss einen Veranstaltungsraum, der auch von externen Gruppen (max. 60 Personen) und Interessenten gegen eine Spende genutzt werden kann.

Weitere Informationen erhalten Sie im Kinderschutz-Zentrum Kiel und in der Geschäftsstelle des Ortsverbandes.

 

Die neuen Kontaktdaten aller drei Kinderschutz-Zentren in Schleswig-Holstein entnehmen Sie gerne dem Adressblock unten.

 

7. „Kinder lassen sich nicht scheiden“ - neue Materialien von der Liga

Die Deutsche Liga für das Kind hat einen Film mit dem Titel „Kinder lassen sich nicht scheiden - Hilfen für Kinder bei Trennung der Eltern“ herausgegeben. Angesprochen werden sollen in erster Linie Eltern sowie Fachkräfte in Jugendämtern, Beratungsstellen, Vereinen und Verbänden, die im Bereich Trennung und Scheidung tätig sind.

 „An Beispielen zeigt der Film, wie im Verlauf einer Elterntrennung das Wohl der betroffenen Kinder bestmöglich gewahrt werden kann. Als weitere Themen werden u.a. verschiedene Umgangsmodelle, die Aufgaben des Familiengerichts und die Tätigkeit von Beratungsstellen behandelt“ (Deutschen Liga für das Kind).

Weitere Informationen zum Film und zur Bestellung des Filmes erhalten Sie hier.

Newsletter 2/2013

 

Newsletter
„Kinderschutz in Schleswig-Holstein“
2/2013 - Mai 2013

1. Stellungnahme zur Stärkung des Kinderschutzes in Schleswig-Holstein
2. Deutscher Kinderschutzbund feiert 60-jähriges Bestehen
3. Restlos ausgebuchter Fachtag „Kinder und ihre psychisch kranken Eltern – Wege zur Zusammenarbeit“
4. Fachkongress „Sexuell übergriffige Kinder und Jugendliche“
5. Es gibt noch Restplätze!! - Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen
6. Ergebnisse vom Fachtag „Kinderschutz im ländlichen Raum“
7. Kurz notiert!

1. Stellungnahme zur Stärkung des Kinderschutzes in Schleswig-Holstein
Der DKSB LV SH und die LAG Die Kinderschutz-Zentren Schleswig-Holstein begrüßen in ihrer gemeinsamen Stellungnahme „Stärkung des Kinderschutzes“ (zu Umdruck 18/571 des Landtages) sehr, dass der Sozialausschuss die Notwendigkeit sieht, den Kinderschutz in Schleswig-Holstein weiter zu stärken. Betont wird, dass Kinderschutz eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist in dessen Rahmen eine Qualitätsoffensive zur Stärkung des Kinderschutzes notwendig ist.
Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier.

2. Deutscher Kinderschutzbund feiert 60-jähriges Bestehen
Der Deutsche Kinderschutzbund wurde am 16. November 1953 von Prof. Dr. Fritz Lejeune gegründet. Rund 500 Ehrengäste, Mitglieder und Kooperationspartner folgten der Einladung des Deutschen Kinderschutzbundes zu seiner Jubiläumsfeier in München. Bundespräsident Joachim Gauck dankte dem Deutschen Kinderschutzbund in seiner Festrede für sein großes Engagement und bat den Deutschen Kinderschutzbund, sich als Lobby für Kinder weiterhin in die gesellschaftlichen Debatten einzubringen und sich für die Interessen der Kinder einzusetzen.
Als Dankeschön überreichte Heinz Hilgers, Präsident des DKSB, dem Bundespräsidenten einen Blauen Elefanten.

3. Restlos ausgebuchter Fachtag „Kinder und ihre psychisch kranken Eltern – Wege zur Zusammenarbeit“ am 17. April 2013 in Rendsburg
Mit über 330 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bildete der Fachtag den vorläufigen Abschluss der Veranstaltungsreihe „sehen – verstehen – handeln“ in den Jahren 2011/2012 und den vorangegangenen Fachveranstaltungen zum Thema Kinder psychisch kranker Eltern in den Jahren 2009 und 2010. Die große Nachfrage und die Rückmeldungen der teilnehmenden Fachkräfte machten deutlich, dass noch immer ein großer Bedarf an Fachinformationen und Austausch zur Thematik besteht. Die Notwendigkeit strukturierter Handlungsleitlinien für die
Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Psychiatrie zur besseren Unterstützung von Kindern psychisch kranker Eltern wurde als ein zentrales Ergebnis formuliert. Die Dokumentation der Fachvorträge und Workshop-Präsentationen können hier heruntergeladen werden.

4. Fachkongress „Sexuell übergriffige Kinder und Jugendliche“
Im letzten Newsletter wurde bereits auf den Fachkongress „Sexuell übergriffige Kinder und Jugendliche“ hingewiesen. Dieser findet am 20. und 21. Juni 2013 in Kiel statt und wird von der Bundesarbeitsgemeinschaft Die Kinderschutz-Zentren in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutz-Zentrum Kiel veranstaltet. Alle drei Kinderschutz-Zentren des Landes sind mit Referenten in folgenden Workshops vertreten:
Workshop 4: „Handlungsmöglichkeiten und „Fall“-stricke bei Übergriffen in
Einrichtungen der Jugendhilfe – Fallarbeit“
Marianne Dahm, Kinderschutz-Zentrum Kiel
Martin Sanders, Kinderschutz-Zentrum Westküste
Workshop 5: „Fachberatung in der Kindertagesstätte“
Teresa Siefer, Kinderschutz-Zentrum Lübeck

5. Es gibt noch Restplätze!! - Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen
Für nachstehende Veranstaltungen, die der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein e.V. im Fortbildungskatalog für Kitas in Schleswig-Holstein anbietet, stehen noch Restplätze zur Verfügung.
05.06.2013 „Kinder psychisch kranker Eltern verstehen und begleiten“
23.08.2013 „Achtsamkeit mit Kindern“
12./13.09.2013 „sehen – wahrnehmen – verstehen. Handlungsorientierte Frühberatung und Prävention“
Nähere Informationen erhalten Sie hier.

6. Ergebnisse vom Fachtag „Kinderschutz im ländlichen Raum“
Am 6. März 2013 fand in Husum der Fachtag „Kinderschutz im ländlichen Raum“ statt. Damit fokussierte das Kinderschutz-Zentrum Westküste eine Fragestellung erneut, mit der es vor 15 Jahren seine Arbeit aufnahm: Was sind die (besonderen) Bedingungen für gelingende Kinderschutzarbeit im ländlichen Raum.
Die Veranstaltung fand bei den 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Schleswig-Holstein positive Resonanz. Weitere Informationen und Ergebnisse finden Sie unter www.dw-husum.de.

7. Kurz notiert!
Der Jahresbericht des Kinderschutz-Zentrums Westküste weist für das Jahr 2012 einen im Vergleich zum Vorjahr deutlichen Anstieg sowohl von Beratungen von Kindern, Jugendlichen und Familien als auch von Fachberatungen aus. Unter www.dw-husum.de steht der Jahresbericht ab sofort zum Download bereit.

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Newsletter 1/2013

 

Newsletter
„Kinderschutz in Schleswig-Holstein“
Nr. 1/ 13 - Februar 2013  

1. Fachtag „Kinder psychisch kranker Eltern“
2. Fachtag „Kinderschutz im ländlichen Raum“
3. Fachtag „Sexuell übergriffige Kinder und Jugendliche“
4. Abschluss des Modellprojektes „Aktiver Kinderschutz im Sport“
5. Projekt „Stark ist Stark“
6. Kurz notiert!


1. Fachtag „Kinder psychisch kranker Eltern“ am 17. April 2013
Wenn Eltern psychisch erkranken, stellt sich gleichzeitig auch die Frage: Was passiert mit den Kindern? Psychische Erkrankungen eines oder beider Elternteile trifft immer auch die Kinder, egal in welchem Alter sie sich befinden. MitarbeiterInnen aus Jugendhilfe und Gesundheitswesen sind deshalb in besonderer Weise gefordert.
Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein hat sich gemeinsam mit der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V. und dem Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein e. V. seit 2009 mit der Thematik „Kinder und ihre psychisch kranken Eltern – Professionen übergreifende Zusammenarbeit“ auseinandergesetzt. So entstand eine mehrjährige Veranstaltungsreihe für Fachkräfte des Gesundheitswesens und der Jugendhilfe, die die Thematik aus Sicht der verschiedenen Professionen beleuchten und den Austausch und die Zusammenarbeit über die Grenzen der Professionen hinweg unterstützen und befördern wollte.
Diese Fachtagung richtet noch einmal den Blick auf die Bedingungen für eine gelingende Zusammenarbeit verschiedener Professionen und stellt Projekte aus der Praxis vor.
17. April 2013, 9.30 bis 16.30 Uhr
Kulturzentrum/Hohes Arsenal Rendsburg
Weitere Informationen finden Sie auf www.kinderschutzbund-sh.de

2. Fachtag „Kinderschutz im ländlichen Raum“ am 06. März 2013
Das Kinderschutz-Zentrum Westküste lädt am 6. März 2013 zu einem regionalen Fachtag zum Thema „Der ländliche Raum als Chance für gelingenden Kinderschutz – Fachliche Entwicklungen und das Bundeskinderschutzgesetz“ nach Husum ein. Veranstalter des Fachtages sind die Bundesarbeitsgemeinschaft Die Kinderschutz-Zentren in Kooperation mit dem Kinderschutz-Zentrum Westküste.

3. Fachtag „Sexuell übergriffige Kinder und Jugendliche“
Am 20. und 21. Juni 2013 veranstaltet die Bundesarbeitsgemeinschaft Die Kinderschutz-Zentren in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutz-Zentrum Kiel den Fachkongress "Sexuell übergriffige Kinder und Jugendliche". Für eine breite Fachöffentlichkeit soll der Blick gerichtet werden auf "normale" sexuelle Entwicklung von Kindern sowie auf mögliche Abweichungen davon. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen praktische Ansätze zu Prävention, Differenzierung und Verständnis bis hin zu Intervention und Therapie. Weitere Informationen folgen.

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Newsletter 3/2012

 

Newsletter
„Kinderschutz in Schleswig-Holstein“
Nr. 3/ 12 - Juli 2012  

1.           Veranstaltungsreihe „sehen – verstehen – handeln. Interdisziplinäre Zusammenarbeit für eine gelingende Unterstützung von Kindern psychisch kranker Eltern“.

In Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit und der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung wird die Veranstaltungsreihe „sehen – verstehen – handeln“ aus 2011 auch in 2012 fortgesetzt. Im Anschluss an einen Impulsvortrag findet in den Workshops anhand eines Fallbeispiels (Kind im Alter 3-6 Jahre) ein fachlicher Austausch über die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie ein Abgleich der Erfahrungen, Probleme und Ressourcen statt. Alle AGs sind besetzt mit Mitarbeiter/-innen aus der Kinder– und Jugendpsychiatrie, der Erwachsenenpsychiatrie, dem Jugendamt und dem Kinderschutz-Zentrum Westküste. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm.

Veranstaltung 2:  
am 22.8.2012
14:00 bis 18:00 Uhr
Im Westküstenklinikum Heide
Esmarchstraße 50
25746 Heide
Schwerpunkt: Kinder 3-6 Jahre

 

ReferentInnen:
Dr. med. Thomas Birker, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie
und Psychosomatik, WKK Heide
Rainer Meissner, Jugendamt Heide Struktureller Kinderschutz
Hilde Schneider, Kinderschutz-Zentrum Westküste

 

Dr. med. Dirk Stilke, Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
des Kinder– u. Jugendalters, WKK Heide

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     Veranstaltung 3:            7.11.2012 in Kiel                 Schwerpunkt: Kinder im Schulalter

 

Weitere Informationen finden Sie unter anderem unter www.kinderschutzbund-sh.de

 

2. Veranstaltungsankündigung: „Kinder kranker Eltern“

Unter dem Motto „Kinder kranker Eltern“ möchten das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein und der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband SH Sie zu einer Veranstaltung am 26. September 2012 von 14:00 – 18:00 Uhr in Neumünster aufmerksam machen.

Ziel der Veranstaltung ist es, mit Fachkräften aus Schleswig-Holstein zu ermitteln, ob es einen Bedarf an Qualifizierung und/oder Austausch im Rahmen von z.B. Netzwerkarbeit zu diesem Thema gibt.  

Der Teilnahmebeitrag beträgt 15€. Anmeldungen nehmen wir gerne unter anmeldung@kinderschutzbund-sh.de entgegen. Weitere Informationen folgen in Kürze.

 

3. Veranstaltungsankündigung: „…und dann war es Thema!“ – Handlungsstrategien im Umgang mit sexuellem Missbrauch in Institutionen

In Rendsburg findet am 26. November 2012 die Fachtagung „…und dann war es Thema“ zum Umgang mit sexuellem Missbrauch in Institutionen statt. Die Fachtagung will zum einen eine erste Bilanz aus den mittlerweile 6 stattgefundenen „Fachgesprächen vor Ort“ ziehen. Zum anderen sollen Neuerungen und Perspektiven des Bundeskinderschutzgesetzes diskutiert werden.

Die gemeinsame Veranstaltung des Ministeriums für Soziales, des Ministeriums für Bildung und des Ministerium für Justiz sowie des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband SH findet im Rahmen des KJAP SH statt. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Die Dokumentation der Vorträge und Workshop-Präsentationen aus den Fachgesprächen vor Ort finden Sie unter www.kinderschutzbund-sh.de

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Newsletter 2/2012

 

Newsletter
„Kinderschutz in Schleswig-Holstein“
Nr. 2/ 12 - Mai 2012  

1. Veranstaltungsreihe „sehen – verstehen – handeln. Interdisziplinäre Zusammenarbeit für eine gelingende Unterstützung von Kindern psychisch kranker Eltern“.

In Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit und der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung wird die Veranstaltungsreihe „sehen – verstehen – handeln“ aus 2011 auch in 2012 fortgesetzt.  Schwerpunktmäßig geht es um die Fragestellung, wie die Zusammenarbeit von Gesundheitswesen im Speziellen von der Erwachsenenpsychiatrie und öffentlicher und freier Kinder- und Jugendhilfe im konkreten Fall aussehen kann, welche Punkte sich als schwierig erweisen und was die beteiligten Akteure bezüglich der Gestaltung zukünftiger Kooperationen lernen können. In den Workshops wird ein konstruierter Fall aus der Perspektive der jeweiligen Professionen beleuchtet und analysiert.

Veranstaltung 1:
  am 13.6.2012
14:00 bis 18:00 Uhr
in Travemünde-Brodten
Schwerpunkt: Kinder 0-3 Jahre
ReferentInnen:
Elsbeth Hoeck, Frühe Hilfen am Kinderschutz-Zentrum Lübeck
Dagmar Gertulla, Brücke Lübeck gGbmH
Jürgen Brenner, Jugendamt Lübeck

Veranstaltung 2:            22.8.2012 in Heide              Schwerpunkt: Kinder 3-6 Jahre

Veranstaltung 3:            7.11.2012 in Kiel                 Schwerpunkt: Kinder im Schulalter

 

2. Kinderschutz-Zentrum Westküste: Neues Projekt

Das Kinderschutz-Zentrum Westküste führt von 2012 - 2015 ein Präventionsprojekt für Kinder und Jugendliche zum Schutz vor sexueller Gewalt in Vereinen und Freizeitgruppen durch. Das von der Aktion Mensch geförderte Projekt zielt auf Information, Sensibilisierung und die Etablierung von Präventionsstrukturen zum Thema  sexueller Gewalt in Vereinen und Freizeitgruppen in Dithmarschen und Nordfriesland. Dazu wird in Kürze eine Stelle ausgeschrieben. Interessierte können sich ab sofort beim Kinderschutz-Zentrum Westküste unter kinderschutz@dw-husum.de melden.

 

3. Dokumentation Fachtag: „Was früh hilft“ - Aktuelle rechtliche und fachliche Entwicklungen bei Frühen Hilfen

Mehr als 270 Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe sowie dem Gesundheitsbereich nahmen an der Fachtagung „Was früh hilft…“ am 14. März 2012 in Bad Segeberg teil, die vom Ministerium gemeinsam mit dem Deutschen Kinderschutzbund Landesverband S.-H., der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung und dem Nationalen Zentrum für Frühe Hilfen veranstaltet wurde. Vor dem Hintergrund des seit Jahresbeginn geltenden neuen Bundeskinderschutzgesetzes bot die Tagung den beteiligten Fachkräften die Möglichkeit, sich über neue fachliche Entwicklungen im Bereich Frühe Hilfen zu informieren, Beispiele guter Praxis kennenzulernen und sich auszutauschen.

Die Dokumentation der Vorträge und Workshop-Präsentationen finden Sie hier.

 

4. Fortbildung für Fachkräfte in Kitas:                                                                            

Es gibt noch Restplätze!

„Kinder psychisch kranker Eltern verstehen und begleiten“

am 4. Juni 2012
9:00 bis 16:00 Uhr
in Lübeck

Referentinnen: Teresa Siefer, Elsbeth Hoeck
Kinderschutz-Zentrum Lübeck

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Fortbildungskataloges für Kitas statt, den der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein e.V. gemeinsam mit den Landesverbänden des Deutschen Roten Kreuzes und des Caritasverbandes herausgibt. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie unter www.kinderschutzbund-sh.de oder telefonisch beim Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein e.V. (0431/805249)

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Newsletter 1/2012

Newsletter
„Kinderschutz in Schleswig-Holstein“
Nr. 1/ 12 - Februar 2012

1. Fachtag „Was früh hilft…“ – Aktuelle rechtliche und fachliche Entwicklungen bei Frühen Hilfen
Vor dem Hintergrund der aktuellen fachlichen und rechtlichen Diskussionen um die Verstetigung der Frühen Hilfen auf der einen Seite und ihrer Weiterentwicklung auf der anderen Seite soll diese Fachtagung allen beteiligten Fachkräften die Möglichkeit bieten, sich über neue fachliche Herausforderungen und Entwicklungen zu informieren, Beispiele guter Praxis kennen zu lernen, sich auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Veranstalter des Fachtages sind das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein e.V., der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V. und dem nationalen Zentrum Frühe Hilfen.

Weitere Informationen finden Sie unter Aktuelles

2. Zwei Fachgespräche des Kinderschutz-Zentrum Westküste

Fachgespräch 1 - Kooperation bei Kindeswohlgefährdung
Krisen von Familien werden zu Krisen von Helfern
am 8. Februar 2012
von 15.00 – 18.00 Uhr
in der Ev. Familienbildungsstätte Husum
Woldsenstraße 47
Referent: Ralf Slüter
Leiter Kinderschutz-Zentrum Harburg

Fachgespräch 2 - Das neue Bundeskinderschutzgesetz
und seine Auswirkungen für den Kinderschutz im ländlichen Raum
am 28. Februar 2012
von 15.00 – 18.00 Uhr
in der VHS Heide
Referentin: Dr. Susann Burchardt
Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit SH

 

3. Fortbildung für Leitungskräfte in Kitas: „Sexueller Missbrauch in Institutionen - auch im Kindergarten?“

am 14. März 2012
von 9:00 – 16:00 Uhr
in Husum
Referent: Martin Sanders
Kinderschutz-Zentrum Westküste

4. Fortbildung für Fachkräfte in Kitas: „Kinder psychisch kranker Eltern verstehen und begleiten“

am 4. Juni 2012
von 9:00 – 16:00 Uhr
in Lübeck
Referentinnen: Teresa Siefer, Elsbeth Hoeck
Kinderschutz-Zentrum Lübeck


5. Fortbildung für Fachkräfte in Kitas: „Sexueller Missbrauch – ein Thema, das uns berührt“

am 6. Juni 2012
von 9:00 – 16:00 Uhr
in Neumünster
Referentin: Frauke Miltkau
Kiek In Neumünster


Die Veranstaltungen Nr. 3 bis Nr. 5 finden im Rahmen des Fortbildungskataloges für Kitas, den der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein e.V. gemeinsam mit den Landesverbänden des Deutschen Roten Kreuzes und des Caritasverbandes herausgibt, statt. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie u.a. telefonisch beim Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein e.V. (0431/805249)

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