Fachtagung am 14.März 2012 in der
JugendAkademie Segeberg
Frühe Hilfen – ein schillernder Begriff mit vielen Bedeutungen. So vielfältig die Begriffsdeutung, so bunt gestaltet sich auch die Landschaft der Frühen Hilfen in Schleswig- Holstein. Aber eins ist den Projekten, Maßnahmen und konkreten Beratungsangeboten der Frühen Hilfen gemeinsam: Es geht darum, Familien mit Kindern so früh wie möglich die notwendige Unterstützung und Hilfe anzubieten, die sie benötigen, um den Herausforderungen eines Lebens mit Kindern gewachsen zu sein. Denn Kinder, insbesondere Kleinkinder sind schutzbedürftig und auf die kontinuierliche Fürsorge und Erziehung durch ihre Eltern angewiesen.
Vor dem Hintergrund der aktuellen fachlichen und rechtlichen Diskussionen um die Verstetigung der Frühen Hil fen
auf der einen Seite und ihrer Weiterentwicklung auf der anderen Seite soll diese Fachtagung allen beteiligten Fachkräften die Möglichkeit bieten, sich über neue fachliche Herausforderungen und Entwicklungen zu informieren,
Beispiele guter Praxis kennenzulernen, sich auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen
Veranstalter
Eine Fachtagung des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Gesundheit in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein e.V., der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig- Holstein e.V. und dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen.
Den Flyer zum Download und weitere Informationen gibt es hier.
Materialien zum Download
(Klicken Sie zum Download der Materialien jeweils auf die Überschrift)
Bundeskinderschutzgesetz: Blitzlichter aus einem programmatischen Gesetz!
Dr. Thomas Meysen, Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V., Heidelberg
Vortrag 2
Bindung und Resilienz: Bedeutung für ein gesundes Aufwachsen von Kindern
Prof. Dr. Gerhard J. Suess, Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fakultät Wirtschaft und Soziales, Hamburg
Workshop 1
Datenschutz und Fachberatung für Heilberufe und Schule. Kompetenzerweiterung im Miteinander
Dr. Thomas Meysen
Workshop 3
Kommunikation der Systeme. Neue Konzepte für eine Medizin der Zukunft am Beispiel. Frühe Hilfen und Kinderschutz
Dr. Judith Borgwart, Marktforschung für Visionsarbeit
Workshop 4
Wenn Kooperationen gelingen. Das Zusammenwirken von Jugendhilfe und Gesundheitssystem am Beispiel Frühe Hilfen in Kiel-Gaarden
Dr. Angelika Hergeröder, Gesundheitsamt der Stadt Kiel;
Lidija Baumann, Kinderschutz-Zentrum Kiel
Birgit Maschke, Kreis Herzogtum Lauenburg,
Jörg Backes, Nationales Zentrum Frühe Hilfen
Workshop 6
Einbeziehung von Vätern in die Frühen Hilfen. Chancen und Schwierigkeiten am Beispiel des Projektes „Keiner fällt durchs Netz“
Dr. Andreas Eickhorst, Uniklinikum Heidelberg,
Institut für Familientherapie
Workshop 7
Qualitätsentwicklung in den Frühen Hilfen. Wie kommen wir zu allgemeingültigen Standards?
Alexandra Sann, Nationales Zentrum Frühe Hilfen
Workshop 8
Gesundheitsförderung von Anfang an. Ernährung, Bewegung und Sprache als Basis für eine gesunde Entwicklung
Sabine Hoffmann-Steuernagel, Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in S-H e. V.
Torsten Heuer, Diplom-Sportlehrer
Workshop 9
Vom Netzwerktreffen zum gemeinsamen Handeln. Hilfreiche Methoden und Instrumente für Akteure in Netzwerken
Johanna Nolte, Kinderschutz-Zentrum Kiel
Workshop 10
Frühe Hilfen sind mehr als ein Pflaster – Anforderungen an die Medizin
Kathrin Schumacher, Familienhebamme, Lübeck;
Maria Lüdeke, DRK-Heinrich-Schwesternschaft, Kiel;
Sylke Neumann, Kinderärztin, Kaltenkirchen
Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier .
Den Vortrag zum Download finden Sie hier.
Flyer der Veranstaltung
Vortrag "Brauchen wir eine neue Ethik in
der Jugendhilfe? Fragen der Haltung, Normen und Institutionenkultur zur Prävention von Machtmissbrauch und sexueller Gewalt"
Der Referent Klaus Graf ist seit 1992 Leiter und Geschäftsführer der Ev. Jugendhilfe Godesheim
und Vorsitzender des Ev. Fachverbandes für Erzieherische Hilfen im Diakonischen
Werk Rheinland.
Vortrag von Prof. Dr. med. Jörg M. Fegert: „Sexuelle Gewalt in Institutionen. Erscheinungsformen, Wahrnehmung, Prinzipien und Standards in der Vorbeugung.“
Vortrag von Dr. Eberhard Motzkau: „Sexueller Mißbrauch in Institutionen – Dynamiken und Handlungsmöglichkeiten
in betroffenen Teams und Kollegien“
Forum 1: "Anforderungen an die Professionalität von Fachkräften aus Jugendhilfe oder Schule bei sexueller Gewalt gegen Kinder" (Teresa Siefer, Dipl.Psych., Leitung Kinderschutz-Zentrum Lübeck; Marianne Dahm, landesweite Informations- und Fortbildungsstelle beim Kinderschutz-Zentrum Kiel)
Forum 3: „Und wer glaubt mir? – Hilfen durch Professionelle für Kinder und Jugendliche nach erlebter sexueller
Gewalt" (Ursula Funk, Dipl. Soz. Päd. Systemische Fam. Therapeutin, Systemische Supervisorin, Leitung Kinderschutz-Zentrum Westküste; Hilde Schneider, Dipl. Heilpäd. Systemische Fam. Therapeutin, Systemische Supervisorin, Mitarbeiterin des Kinderschutz-Zentrums Westküste)
Forum 6: „Petzen heißt auch Hilfe holen!“ (Pia Zeiher, Präventionsbüro Petze, Kiel)
Forum 9: "Workshop speziell für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Heimen" (Dr. Dirk Bange, Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG), Amt für Familie, Kindertagesbetreung und Gleichstellung)
Forum 10: „Sexueller Missbrauch im Sport“ (Joachim Thumfahrt, Dipl.-Trainer, Deutscher Olympischer Sportbund, Jugendsekretär der Ju-Jutsu Jugend)
Forum 11: „Strafanzeige – und was dann?“ (Ulrike Stahlmann-Liebelt, Oberstaatsanwältin, Staatsanwaltschaft Flensburg; Michael Schildt, Erster Kriminalhauptkommissar, Kriminalpolizeistelle Lübeck)
Forum 12: „Kein Täter werden – sexualmedizinische Aspekte und präventive Möglichkeiten (Prof. Dr. med. Hartmut A.G. Bosinski, Leiter der Sektion für Sexualmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel und des Kieler Dunkelfeld-Projekts)
Vortrag von Prof. Dr. med Wolf-R. Jonas: "Seelische Erkrankungen - Erkennen und Umgang"
Vortrag von Dr. Michael Hipp: "Jugendhilfe unter besonderen Bedingungen: die Klienten sind anders"
Workshop 1: "Patenschaften für Kinder: Das Flensburger und Kieler Modell" (Alli Hasbach, Britta Pütz, Hedwig Hübner, Pateneltern in Flensburg und Ruth Böhm, Dipl.-Sozialpädagogin, Projekt Kiepe Kiel)
Workshop 3: "Kleine Riesen - Ein Angebot für Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien" (Julia Forster, Fachstelle „Kleine Riesen“, ATS- Quickborn)
Workshop 4: "Fallverständnis im Spannungsfeld von psychischen Erkrankungen der Eltern und möglicher Kindeswohlgefährdung" (Bianca Coen, Jugendamt Kreis Plön und Harald Möller, Brücke S-H, Ambulante Kinder-, Jugend- und Familienhilfe)
Vortrag "...und plötzlich ist es Thema! Sexuelle Gewalt in Institutionen" von Prof. Dr. Mechthild Wolff
Literaturvorschläge von Prof. Dr. Mechthild Wolff zum Thema
Vortrag von Prof. Dr. Christian Schrapper: "Wahrnehmen und Bewerten kindlicher Lebenslagen und familiärer
Lebenswelten. Konzepte und Methoden sozialpädagogischer Diagnostik"
Vortrag von Christine Gerber: "Zwischen Kooperation und gemeinsamer Fallverantwortung"
Vortrag von Prof. Dr. Klaus Wolf: "Ermutigung, Aktivierung und soziale Kontrolle in hoch belasteten Familien"
Workshop 5 (Prof. Dr. Ariane Schorn, Lidija Baumann): "Bindungsorientierte Frühprävention und das Medium Video"
Workshop 6 (Konstanze Mathieu-Baur): "HIPPY"