Landesweite Informations- und Fortbildungsstelle Kinderschutz

Aktuelle Fachtage und Fortbildungen 2012

13. Juni - sehen - verstehen - handeln. Interdisziplinäre Zusammenarbeit für eine gelingende Unterstützung von Kindern psychisch kranker Eltern

sehen - verstehen - handeln. Interdisziplinäre Zusammenarbeit für eine gelingende Unterstützung von Kindern psychisch kranker Eltern

Kinder der Altersgruppe bis 3 Jahre

am 13. Juni 2012 in Travemünde/Brodten 

AWO Landesverband S-H e.V.
Wehdenberg 2 – 4
23570 Travemünde / Brodten

Fachkräfte brauchen Austausch, um in tragfähigen Netzwerken handeln zu können, die sich über die Ressortgrenzen hinweg für Kinder einsetzen. Besondere Dimensionen erhält dieser Anspruch, wenn es um die Kinder psychisch kranker Eltern geht. Sie sind hohen Belastungen ausgesetzt und in besonderem Maße gefährdet selbst psychisch zu erkranken. Kinder-, Jugend- und Gesundheitshilfe sind daher gefordert, zielgenaue Unterstützung für diese Kinder und ihre Eltern anzubieten, um ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen. Nicht immer verstehen wir, was wir sehen. Nicht immer können wir angemessen handeln, auch wenn wir die Situation verstehen.
Dank der Initiative und Unterstützung des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Gesundheit können erneut drei
Veranstaltungen zu diesem Themenfeld durchgeführt werden. Wir laden ein, im Rahmen dieser Veranstaltun-
gen bei der Bearbeitung von Fallbeispielen mit Akteuren aus anderen Fachbereichen ins Gespräch zu kommen
und Kooperationen zu intensivieren.
Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien Kinder- und
Jugendhilfe, Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich und Frühen Hilfen, Kinderschutz und Erziehungsberatung, medizinisches und psychologisches Fachpersonal sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Polizei und Schule.
Die weiteren Termine sind:
22. August 2012 in Heide
7. November 2012 in Kiel
Hier finden Sie den Flyer zum Download
Hier finden Sie mehr Informationen zur 1. Veranstaltung
23. April - Fachgespräch: "Was tun bei Verdacht?" Notfallkoffer für Einrichtungen der Jugendhilfe, Notfallwegweiser für die Schulen

„Was tun bei Verdacht ?“
„Notfallkoffer“ für Einrichtungen der Jugendhilfe
Notfallwegweiser für die Schulen

Fachgespräch vor Ort

Montag, 23. April 2012
15.00 bis 18:30 Uhr
BQOH Beschäftigung und Qualifizierung OH gGmbH
Pulverbeck 1 - 3
23701 Eutin


Anfahrt unter: http://maps.google.de/maps?q=pulverbeck+1-3
liegt ca. 400 m links gegenüber von der Rettbergkaserne

Zum sechsten „Fachgespräch vor Ort zur Prävention sexueller Gewalt in Institutionen“ lädt die Landesregierung in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein und dem Deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Ostholstein ein.
Zum Thema referieren die Dipl.-Psychologin Wiebke Wallrodt, Referentin im Bildungsministerium, und der Dipl.-Psychologe Wilfried Kahl aus dem Deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Ostholstein. Im Mittelpunkt der Impulsvorträge stehen Fragen des Umgangs mit Verdachtssituationen in Einrichtungen. Für Schule und Jugendhilfe gibt es inzwischen eine Fülle von Handlungsempfehlungen.

Frau Wallrodt stellt den Notfallwegweiser für Schulen, den vom Präventionsbüro PETZE und dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holsteins (IQSH) herausgegebenen Leitfaden „Sexuelle Übergriffe in der Schule“ sowie die Handlungsempfehlungen für Schulen der Kultusministerkonferenz aus 2010 vor. Besonderen Schwerpunkt legt sie auf die Schwierigkeiten im Umgang mit Verdachtsfällen, den Bedarf an mehr Handlungssicherheit von Schulen und deren vorhandene Ressourcen. Wilfried Kahl wird am Beispiel des Umgangs mit Verdachtsfällen im Kreisverband Ostholstein den Part der Jugendhilfe übernehmen. Welche Handlungsabläufe sind vorgegeben, wo bestehen Spielräume und Gestaltungsmöglichkeiten? Motiven und Gefühlen wie Angst, Wut, Scham, Ekel, aber auch Vertrauensverlust und Verdrängung führen zu Verunsicherung und beeinträchtigen nachhaltig die Arbeit einer Einrichtung nach einem Verdachtsfall. Die Referenten möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen über Möglichkeiten und Grenzen fachlicher Beratung in Fällen des Verdachts auf sexuell übergriffiges und missbrauchendes Verhalten.

Die Reihe „Fachgespräche vor Ort“ ist eine gemeinsame Initiative der drei Ministerien Arbeit, Soziales und Gesundheit; Justiz, Gleichstellung und Integration sowie Bildung und Kultur in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein e. V. für einen verbesserten Kinderschutz in Institutionen.

Die Fortbildungsreihe richtet sich an Fach- und Leitungskräfte in Bildungs-, Betreuungs- und Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche genauso wie an Vorstände aus der verbandlichen Jugendarbeit.

Die Fachgespräche finden in verschiedenen Regionen Schleswig-Holsteins statt, um möglichst vielen Fachkräften eine Teilnahme ortsnah zu ermöglichen. Sie sind in der Teilnahmezahl auf 60 Personen begrenzt, um eine aktive Diskussion zu erleichtern. Im sechsten Fachgespräch ist unser Kooperationspartner der in der Kinderschutzarbeit in der Region erfahrene und anerkannte Kreisverband Ostholstein des Deutschen Kinderschutzbundes.

Sie werden gebeten, einen Evaluationsbogen auszufüllen. Die Diskussion wird moderiert von Anette Quast, polis aktiv, Hamburg.
Anmeldungen bitte bis 17. April 2012 per E-Mail unter:  anmeldung@kinderschutz-zentrum-kiel.de

Der Flyer zum Download

Ab 26. September 2012 - Starke Eltern-starke Kinder - Ausbildung zum/r ElternkursleiterIn
Starke Eltern - starke Kinder - Ausbildung zum Elternkursleiter / zur Elternkursleiterin

 Fr 26.09. 10:00 Uhr - So 28.09. 15:00 Uhr
Osterberg Institut, Niederkleveez

Gewaltfreie Erziehung zu fördern, ist das Ziel spezieller Elternkurse. Eltern lernen, wie sie durch Vertrauen in die eigene Kompetenz und Präsenz die Entwicklung ihrer Kinder fördern können. Die Kommunikation in der Familie wird verbessert. Das Modell der anleitenden Erziehung wird in diesem Seminar anhand dieser Fragen vermittelt:
• Welche Erziehungsvorstellungen habe ich?
• Kenne ich mich selbst?
• Wie drücke ich meine Bedürfnisse aus?
• Wie kann ich mein Kind unterstützen?
• Wie erkennen und lösen wir Probleme in der Familie?

Weitere Informationen finden Sie hier.